Deutschland: Opel schickt Tausende in Kurzarbeit

Der kriselnde Autohersteller Opel reagiert auf den schwachen Absatz und schickt in Deutschland Tausende Mitarbeiter in die Kurzarbeit.

„Die Adam Opel AG führt in Abstimmung mit Betriebsrat und IG Metall am Standort Rüsselsheim sowie im Komponentenwerk Kaiserslautern ab September 2012 Kurzarbeit ein. Vereinbart wurden jeweils 20 Tage für den Zeitraum bis Jahresende“, teilten Unternehmen und Betriebsrat in Rüsselsheim mit.

Betroffen sind in Rüsselsheim 3.500 Mitarbeiter in der Produktion und 3.300 in der Verwaltung. Im Werk Kaiserslautern müssen 2.500 Beschäftigte in die Kurzarbeit. Für die 7.000 Mitarbeiter im Entwicklungszentrum in Rüsselsheim gilt die Regelung nicht.

Werk in Wien nicht betroffen

Von der Kurzarbeit nicht betroffen ist das Motoren- und Getriebewerk der Opel Wien Gmbh in Wien-Aspern. „Das ist aktuell kein Thema“, betonte Sprecherin Elisabeth Schuller auf APA-Anfrage. Den 1.900 Mitarbeitern komme zugute, dass Aspern den kriselnden europäischen Automarkt nicht so sehr zu spüren bekomme, da das Werk weltweit Motoren und Getriebe ausliefere.