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Strafe könnte noch abgemildert werden

Die Frau des in Ungnade gefallenen chinesischen Spitzenpolitikers Bo Xilai, Gu Kailai, ist am Montag wegen des Mordes an dem britischen Geschäftsmannes Heywood zum Tode verurteilt worden. Das Gericht gewährte allerdings einen zweijährigen Vollstreckungsaufschub. Die Strafe wird wahrscheinlich in lebenslange Haft umgewandelt. Ein mitangeklagter Hausangestellter wurde zu neun Jahren Haft verurteilt. Er soll Gu das Gift für die Ermordung des Briten gegeben haben. Beide waren geständig. Der Prozess galt als weitere Maßnahme, um den bereits gestürzten Bo - er galt als aussichtsreicher Kandidat für das Politbüro - zu diskreditieren.

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