Regierungsmitglieder bei Flugzeugabsturz im Sudan getötet

Bei einem Flugzeugabsturz im Sudan sind staatlichen Medien zufolge neben dem Minister für religiöse Angelegenheiten, Ghazi al-Sadeq, auch weitere hochrangige Funktionäre getötet worden. So befänden sich unter den Toten auch die Staatsminister für Jugend und Sport, Mahjoub Abdel Raheem Toutou, sowie Tourismusminister Eissa Daifallah, meldete die amtliche Nachrichtenagentur Suna heute.

Außerdem kamen demnach Mitglieder des Nachrichtendienstes, des Militärs sowie der Staatsmedien ums Leben. Das Flugzeug sollte eine Regierungsdelegation zu einer Feier zum Abschluss des muslimischen Fastenmonats Ramadan in den Süden des Landes bringen.

Die Maschine stürzte in den Bergen in der Nähe des Zielorts Talodi an der Grenze des vor mehr als einem Jahr abgespaltenen Südsudan ab, wie Suna meldete. Die Ursache des Absturzes war zunächst unklar. Die größte Rebellengruppe in der Region erklärte, sie habe nichts damit zu tun.