Syrien-Gesandter Brahimi fordert von UNO Klarheit

Der neue UNO-Syrien-Gesandte Lakhdar Brahimi hat Klarheit darüber verlangt, welche Unterstützung er von den Vereinten Nationen (UNO) für seine Aufgabe erwarten kann. Es seien viele Fragen offen, sagte der 78-jährige Algerier gestern gegenüber Reuters in einem Telefoninterview.

„Wie sollen wir uns organisieren, mit wem sprechen wir und welche Art von Plan werden wir ausarbeiten“. All das müsse geklärt werden. Im Sender France 24 fügte er mit Blick auf den Sicherheitsrat hinzu: „Wenn sie mich nicht unterstützen, gibt es auch nichts zu tun.“

Ihm seien die Schwierigkeiten im Sicherheitsrat bewusst, sagte Brahimi. Das Gremium ist in der Frage des Umgangs mit Syriens Präsident Baschar al-Assad gespalten. Während die westlichen ständigen Mitglieder Großbritannien, Frankreich und die USA härtere Sanktionen verlangen, sind Russland und China dagegen.