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Mathematikgenie in frühen Jahren

Wenn es dem Erzähler in den späten Texten eines Thomas Bernhard in der Gesellschaft zu bunt wird, raunzt er aus dem Ohrensessel und sehnt sich nach dem „geliebten“ Montaigne - oder Pascal. Letzterer starb vor genau 350 Jahren, hinterließ der Welt große naturwissenschaftliche Erkenntnisse und ein schillerndes Sprachwerk, die „Pensees“, von denen ein Satz auf vielen Widmungsseiten oder Stammbüchern Weltberühmtheit erlangt hat: „Das Herz hat seine Gründe, die der Verstand nicht kennt.“ Der Urheber dieses Satzes war mit zwölf schon so etwas wie ein mathematisches Genie, stellte mit 16 seinen ersten für Jahrhunderte gütligen Lehrsatz auf - und erlebte doch noch eine ganz unerwartete Wende in seinem Leben.

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