45 Tote und 180 Verletzte bei Anschlägen im Irak

Bei einer neuen Serie von Anschlägen im Irak sind gestern mindestens 45 Menschen getötet und 180 verletzt worden. Allein in der Hauptstadt Bagdad wurden nach offiziellen Angaben 18 Menschen durch Bombenanschläge getötet. Weitere Anschläge gab es in Tal Afar, Kirkuk, Dakuk, Dibis, Kut, al-Garma, Mossul, Tadschi und Bakuba.

Die Anschläge wurden nur wenige Tage vor dem Fest Eid al-Fitr zum Ende des Fastenmonats Ramadan verübt. Zu diesem Zeitpunkt war es in den vergangenen Jahren regelmäßig zu einem Anstieg der Gewalttaten im Irak gekommen.

Im Juli und August wurden im Irak besonders viele Anschläge verübt. Am 23. Juli wurden bei einer Serie von Anschlägen 113 Menschen getötet. Das war das schlimmste Blutvergießen seit zweieinhalb Jahren. Nach einer Zählung der Nachrichtenagentur AFP wurden seit Monatsbeginn 190 Menschen bei Anschlägen getötet.