Immer mehr Brände im ausgetrockneten US-Westen

Tausende Feuerwehrleute kämpfen im Westen der USA gegen Dutzende Wald- und Buschbrände, die sich immer stärker ausbreiten. Nach Angaben des Senders CNN gab es gestern in 14 US-Staaten westlich des Mississippi 70 große Feuer. Die Flammen wurden bei heißen Winden immer wieder neu entfacht und breiteten sich angesichts extremer Dürre rasch aus.

Mehr als zwei Drittel der USA leiden seit Wochen unter starker Trockenheit. Temperaturen von bis zu 40 Grad und in manchen Regionen sogar noch höher bescheren den Feuerwehrleuten in ihrem Kampf gegen die Flammen immer wieder Rückschläge.

Nach Angaben der US-Forstbehörde sind die Küstenstaaten Washington, Oregon und Kalifornien sowie Nevada, Utah und Idaho am stärksten von den Bränden betroffen. Mehrere Orte seien bedroht. Nach Angaben des Senders CNN mussten sich im Staat Washington nahe Cle Elum 900 Menschen vor den Flammen in Sicherheit bringen.