Zehn Tote bei mehreren Angriffen im Irak

Im Irak sind gestern bei mehreren Bombenanschlägen und einer Schießerei zehn Menschen getötet worden. Die meisten Opfer gab es, als am Abend auf einem Markt der Stadt Al-Mukdadidschah rund 90 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Bagdad eine Autobombe explodierte, bevor an einer Straße ein weiterer Sprengsatz gezündet wurde, wie die Polizei mitteilte.

Dabei wurden insgesamt sieben Menschen getötet und 25 verletzt. Bei einem weiteren Autobombenanschlag am Abend in Bakuba in der zentralen Provinz Didschala, wurden nach Armeeangaben zwei Menschen getötet und neun weitere verletzt.

In Mossul im Norden des Irak griffen zwei bewaffnete Männer einen Kontrollposten an und erschossen einen Polizisten. In Dohuk in der autonomen Region Kurdistan wurden zudem zwei Zivilisten bei der Explosion eines Sprengsatzes verletzt, wie die Polizei mitteilte.