Der Sinai als Ägyptens Pulverfass

Nach dem tödlichen Anschlag auf einen Grenzposten zu Israel Anfang August ist der Sinai als Sammelbecken für Dschihadisten ins Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt. Kairo und Jerusalem machen Palästinenser aus dem Gazastreifen und Islamisten vom Sinai für den Angriff verantwortlich.

Ägypten erhöhte seine Militärpräsenz zuletzt stark, trotzdem kommt es fast täglich zu Schießereien. Extremistische Gruppen nutzen das Sicherheitsvakuum und die Unzufriedenheit der dort lebenden Beduinen, die jahrzehntelang von der Politik ignoriert wurden. Und nach der Entlassung der Armeespitze herrscht für den neuen Präsidenten dringender Handlungsbedarf.

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