Waldbrände in den USA: Dutzende Häuser zerstört

Durch die extreme Trockenheit sind gestern im nordwestlichen US-Bundesstaat Washington innerhalb von 90 Minuten an drei verschiedenen Orten Brände ausgebrochen. Zwei Feuer konnten schnell gelöscht werden, das dritte weitete sich aber schnell aus und zerstörte 70 Häuser.

Hunderte Menschen mussten von den Behörden in Sicherheit gebracht werden. Es sei aber niemand verletzt worden, sagte Einsatzleiter Rex Reed. Die Brandgefahr wurde von den Behörden aufgrund von Wind, Hitze und Trockenheit als extrem bezeichnet. Drei Wochen gab es keinen Niederschlag. Der Polizeisprecher des Bezirks Kittitas, Clayton Myers, sprach zudem von einer chaotischen Lage: „Es war so eine Sache, bei der man nie das Gefühl hatte, etwas unter Kontrolle zu haben, weil sich die Lage immer je nach Wind veränderte.“

Weiter Feuerwehrgroßeinsatz in Kalifornien

Auch im US-Bundesstaat Kalifornien waren weiter Tausende Feuerwehrleute im Einsatz. Im dünn besiedelten Landesinneren mussten Dutzende Menschen aus ihren Häusern gerettet werden. Mindestens ein Mensch wurde wegen starker Verbrennungen ärztlich behandelt. Ein Haus wurde ein Raub der Flammen.

In Idaho wurde bereits am Sonntag eine Feuerwehrfrau von einem umfallenden Baum erschlagen, wie die Forstbehörden mitteilten. In Oregon musste eine weitere Feuerwehrfrau wegen Verbrennungen und Rauchvergiftung behandelt werden.