Elf Leichen in kasachischem Nationalpark entdeckt

In einem Nationalpark im Süden Kasachstans sind die Leichen von elf Menschen gefunden worden, darunter mehrere Frauen.

Die an verschiedenen Orten im Nationalpark Ile-Alatau entdeckten Körper wiesen Messerstiche und andere Spuren von Gewalt auf, sagte ein Sprecher des kasachischen Innenministeriums heute. Die Behörden nahmen Ermittlungen auf.

Einsatzkräfte suchten auch mit Hubschraubern die unwegsame Gegend nahe der Grenze zu Kirgistan ab. Der Sohn eines ermordeten Jägers werde noch vermisst, sagte ein Sprecher der Kriminalpolizei heute der Agentur Tengrinews zufolge. Es gebe bisher weder Festnahmen noch Verdächtige.

Hintergrund unklar

Bei den Toten handle es sich um den Jäger, seine Lebensgefährtin und einen Freund sowie mehrere Helfer und Angestellte des Ile-Alatau-Nationalparks im Südosten des zentralasiatischen Landes, teilten die Ermittler mit. Der Hintergrund des Verbrechens war völlig unklar. Einen Raubmord schlossen die Behörden aus, da weder Geld noch Wertgegenstände fehlten.

Zunächst hatten die Ermittler acht Leichen gefunden. In den Ruinen einer niedergebrannten Hütte entdeckten sie dann drei weitere Opfer. Bisher seien sechs Tote identifiziert.