Bombendrohung in Rostocker City: Polizei zerstört Attrappe

Ein verdächtiges Paket in der größten Einkaufsmeile Rostocks hat sich gestern Abend als Bombenattrappe herausgestellt. Nach Angaben der Polizei war gegen 18.00 Uhr ein maskierter Mann in eine Bank eingedrungen und hatte dort einen verdächtigen Gegenstand abgestellt. Wegen der Bombendrohung wurden kurz vor Ladenschluss Teile der Kröpeliner Straße für mehrere Stunden gesperrt.

Der Munitionsbergungsdienst rückte an und zerstörte das Paket mit einem Wasserstrahl, wie eine Polizeisprecherin berichtete. Aus dem Paket seien Drähte herausgehangen, es war - wie sich herausstellte - mit Sand gefüllt. Die Hintergründe der Bombendrohung waren noch unklar. Der kriminaltechnische Dienst der Polizei nahm die Ermittlungen auf.

In der Nähe des Universitätsplatzes inmitten der Stadt hatte die Polizei vorsorglich mehrere Geschäfte, eine Bank und zahlreiche Wohnungen räumen lassen. Auch Teile der Universität seien gesperrt worden. Wie viele Menschen betroffen waren, konnte die Polizeisprecherin zunächst nicht sagen.