Film, Literatur, Journalismus: Neue Kunstschule in Wien

Wer eine Geschichte zu erzählen hat, sollte sie auch in eine Form gießen können: Dieser Grundgedanke liegt dem neu gegründeten Institut für Narrative Kunst in Wien zugrunde.

Im Herbst beginnt erstmals ein Lehrgang für „Transmediales Storytelling“ - soll heißen: Man lernt, seine Geschichten in viele verschiedene Formen zu gießen: Film, Theaterstück, Lyrik, Prosa und Journalismus.

Transmedial zum Erfolg

Dieser transmediale Aspekt ist es auch, der die Ausbildung von bereits bestehenden Angeboten unterscheidet, etwa dem Studium der Sprachkunst an der Universität für angewandte Kunst, dem Drehbuchstudium an der Universität für Musik und Darstellende Kunst und der Wiener Schule für Dichtung.

Der transmediale Ansatz fördert das erzählerische Talent nicht nur in unterschiedichen Genres, sondern entspricht auch der Situation von Künstlern auf dem Arbeitsmarkt: Je vielseitiger man ausgebildet ist, desto eher ergeben sich neue Möglichkeiten.

Der Lehrgang umfasst sieben Semester und ist berufsbegleitend zu absolvieren. Es unterrichten zahlreiche Künstler und Journalisten mit Praxiserfahrung. Künstlerische Leiter sind die Schriftstellerin Marlen Schachinger und der Regisseur und Drehbuchautor Arno Aschauer. Als Bewerbung müssen ein Kurztext (oder Gedichte), ein kurzes Film- oder Theaterskript und Fotos eingesandt werden.