Italiens Schuldenberg wächst rasant

Italien hat mit seinen Staatsschulden einen neuen Rekordstand erreicht: Im Juni stieg die Gesamtverschuldung auf 1.972,9 Milliarden Euro. Im Vormonat waren es noch 1.966,3 Milliarden Euro gewesen, teilte die italienische Notenbank heute mit.

Dabei wuchsen die Steuereinnahmen im ersten Halbjahr um 2,08 Prozent auf 180 Milliarden Euro gegenüber dem Vergleichszeitraum 2011. Das sei unter anderem der Immobiliensteuer zu verdanken, die die Regierung von Mario Monti zu Jahresbeginn eingeführt hatte, und den höheren Benzinsteuern, teilte die Notenbank mit. Allein im Juni stiegen die Steuereinnahmen um 5,8 Prozent gegenüber dem Vergleichsmonat 2011. Das entspreche einem Plus von 2,1 Milliarden Euro.

Griechenlands Wirtschaft schrumpft

Ähnlich schlecht steht es um die griechische Wirtschaft. Die Wirtschaft des Landes schrumpfte zwischen April und Juni um 6,2 Prozent zum Vorjahresquartal, wie das Statistikamt Elstat mitteilte. Bereits Anfang des Jahres war die Konjunktur um 6,5 Prozent eingebrochen. Regierungschef Antonis Samaras hatte jüngst angekündigt, die Wirtschaft könnte 2012 um mehr als sieben Prozent schrumpfen.