Zentrales Waffenregister startet im Oktober

Auf die heimischen Jäger, Schützen und Waffensammler kommt mit Oktober Arbeit zu: Mit der Umsetzung des von der EU vorgeschriebenen Zentralen Waffenregisters (ZWR) müssen sie ihre Gewehre melden - noch einmal.

Die beim ersten dezentralen „Versuch“ ausgefüllten Formulare, die bei den Büchsenmachern verblieben, werden damit mehr oder weniger nutzlos. Weil dafür damals im Handel Gebühren fällig wurden, wird der Vorgang per Bürgercard oder Handysignatur gratis möglich sein.

Es war nicht gerade ein Schnellschuss: Vom Beschluss im Parlament bis zum Start sind mehr als zwei Jahre vergangen. Das lag aber nicht daran, dass man sich viel Zeit gelassen hatte, sondern daran, dass man verschiedene Schnittstellen, etwa mit dem Melderegister, eingerichtet hat. Zudem hatten bisher auch nicht alle Bundesländer mit einem einheitlichen System die Daten der Waffenbesitzkarten und Waffenpässe verarbeitet.