Religiös motivierter Angriff auf Schiiten im Irak

Bewaffnete haben gestern im Norden Iraks bei einem religiös motivierten Angriff mindestens sieben schiitische Muslime getötet. Der Vorfall habe sich vor den Toren der überwiegend von schiitischen Turkmenen bewohnten Ortschaft Amerili ereignet. Das sagte der Bürgermeister der nahegelegenen Stadt Tus Chormato, Shalal Abdul.

Die Angreifer hätten die Schiiten ermordet, nachdem sie sie von sunnitischen Arabern getrennt hätten.

Tus Chormato ist rund 210 Kilometer von der Hauptstadt Bagdad entfernt. Dort waren eben erst diesen Mittwoch im Südosten der Stadt bei einem Anschlag auf eine schiitische Trauergemeinde elf Menschen getötet und 20 weitere verletzt worden.