Kärnten: SPÖ schließt Koalition mit FPK aus

Nach den gescheiterten Parteiengesprächen zum Thema Neuwahl in Kärnten drängen SPÖ, ÖVP und die Grünen weiter auf einen Termin im Herbst. SPÖ-Landesparteichef Peter Kaiser schließt im Ö1-Interview aus, dass es nach einer Wahl eine Koalition mit der FPK geben werde.

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SPÖ in Umfragen Nummer eins

Vorgezogene Neuwahlen in Kärnten würden die politische Landschaft völlig umkrempeln. Bei einem frühen Termin müsste die FPK ihre Vormachtstellung laut aktuellen Umfragen klar an die SPÖ abgeben, und den Grünen stünde ein historisches Wahlergebnis von bis zu 19 Prozent bevor. Könnten die Kärntner den Landeshauptmann direkt wählen, bliebe aber wohl Gerhard Dörfler (FPK) im Amt. Dieser stellte sich Rufen nach einem Herbsttermin gegenüber jedoch taub: Die vorerst letzte Verhandlungsrunde endete am Freitag nach nur wenigen Minuten.

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ÖVP-Obmann lädt zu Parteiengesprächen

Der geschäftsführende Kärntner ÖVP-Obmann Gabriel Obernosterer hat heute als Reaktion auf den Abbruch der Parteiengespräche durch Dörfler seinerseits die Parteichefs zu Gesprächen eingeladen. „Wir befinden uns nicht in der Geiselhaft der FPK“, betonte Obernosterer. Daher sollen am Dienstag Gespräche über einen November-Wahltermin und eine Systemänderung im Land stattfinden.

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