Brennender Frachter im Atlantik bedroht weiter Umwelt

Von dem havarierten und nach wie vor in Brand stehenden deutschen Containerfrachter „Flaminia“ im Atlantik geht weiter eine Gefahr für die Umwelt aus. Etwa 37 der Container auf dem Schiff „könnten ein Verschmutzungsrisiko“ darstellen, teilte das französische Umweltministerium gestern in Paris mit.

Die „Flaminia“ war Mitte Juli im Atlantik in Brand geraten, es kam zu mehreren Explosionen an Bord. Bei dem Unglück wurden zwei Seeleute getötet, drei weitere verletzt. Die übrigen Menschen an Bord wurden in Sicherheit gebracht.

Das Schiff war mit 2.876 Containern, von denen etliche Gefahrgut enthalten, auf dem Weg von Charleston im US-Bundesstaat South Carolina ins belgische Antwerpen. Es befindet sich laut dem französischen Umweltministerium derzeit rund 150 Seemeilen (278 Kilometer) von den Küsten Frankreichs und Großbritanniens entfernt. Die „Flaminia“ werde von Schleppern der niederländischen Spezialfirma Smit begleitet und gesichert, der Brand wird „schrittweise“ bekämpft.