Griechenlands Defizit schrumpft

Trotz der dramatischen Finanzlage ist es Griechenland in den ersten sieben Monaten des Jahres gelungen, sein Haushaltsdefizit von 15,98 Mrd. Euro auf 13,2 Mrd. Euro zu drücken, wie das Finanzministerium gestern in Athen mitteilte. Damit schnitt die Regierung besser ab als erwartet, das Defizitziel lag bei 14,83 Milliarden Euro.

Griechenland hofft nun, die nächste Tranche der Notkredite der internationalen Helfer zu bekommen, die an die Erfüllung von Sparauflagen gekoppelt sind.

Wie ein Mitarbeiter des Finanzministeriums der Nachrichtenagentur dpa sagte, hoffe Athen, „wenn alles gut läuft“, Ende des Jahres erstmals einen „wenn auch kleinen“ primären Überschuss zu erzielen. Damit würden die Einnahmen die Staatsausgaben übertreffen. Ein echter ausgeglichener Haushalt unter Berücksichtigung des Schuldendienstes steht dagegen noch in weiter Ferne.