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Staatspolizisten mimten Alliierte

Es ist ein „weißer Fleck“ in der tschechischen Geschichte. Mit dem Februarumbruch 1948 und der kompletten Machtübernahme durch die Kommunistische Partei wurde die Macht der geheimen Staatspolizei schrittweise größer. Teil des wachsenden Einflusses der Staatspolizei war auch das Errichten einer falschen Grenze, gut 50 Kilometer vor der richtigen Staatsgrenze. Flüchtende wurden im Rahmen der „Operation Stein“ an dieser Grenze systematisch in die Irre geführt - und auch mit falschen alliierten Soldaten konfrontiert. Dachten die Flüchtenden, sie hätten schon das besetzte Österreich oder Deutschland erreicht, so hatten sie es mit Mitarbeitern der Staatspolizei zu tun. Spät arbeitet man dieses Kapitel nun auf.

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