„Vater“ von E. T.: Oscar-Gewinner Rambaldi gestorben

Der dreifache Oscar-Preisträger Carlo Rambaldi ist nach Angaben der italienischen Tageszeitung „Corriere della Sera“ (Onlineausgabe) im Alter von 86 Jahren in seinem kalabrischen Wohnort Lamezia Terme gestorben. Der auf Maskeneffekte beim Film spezialisierte Rambaldi gilt unter anderem als Schöpfer der Hauptfigur von „E. T. - der Außerirdische“ (1982), für den er einen der begehrten Academy Awards bekam.

Bereits 1976 wurde Rambaldi für seine Arbeit in John Guillermins „King Kong“ mit einem Oscar ausgezeichnet. Ebenfalls Oscar-prämiert wurde Rambaldis Zusammenarbeit mit Hans Ruedi Giger, mit dem er gemeinsam die außerirdischen Wesen für Ridley Scotts „Alien“ (1979) entwickelte.

Der aus der Gegend um Ferrara stammende Tricktechniker und Schöpfer berühmter Fantasiefiguren des Kinos arbeitete mit prestigereichen Hollywood-Regisseuren zusammen, unter anderem mit Steven Spielberg und David Lynch. Er entwarf auch zahlreiche Figuren für gigantischen Themenparks.