Mutmaßlicher Tucson-Attentäter bekennt sich schuldig

Der mutmaßliche Attentäter von Tucson im US-Bundesstaat Arizona hat sich schuldig bekannt. Die Anwältin des 23-jährigen Jared Lee Loughner, Judy Clarke, sagte gestern vor Gericht, das Schuldbekenntnis sei dem freien Willen ihres Mandanten entsprungen.

Loughner wird vorgeworfen, am 8. Jänner 2011 sechs Menschen getötet und die demokratische Politikerin Gabrielle Giffords sowie zwölf weitere Personen verletzt zu haben. Giffords war aus nächster Nähe angeschossen und am Kopf verletzt worden. Sie hatte nur knapp überlebt.

Mit dem Schuldbekenntnis könnte Loughner der Todesstrafe entgehen und stattdessen zu einer lebenslangen Haftstrafe ohne Möglichkeit auf vorzeitige Freilassung oder eine Berufung verurteilt werden.