Tausende falsche Invalide und Arme in Italien

Die italienische Finanzpolizei hat in diesem Jahr schon mehr als 3.400 angeblich Erwerbsunfähige und Arme aufgespürt, die widerrechtlich Pensionen oder soziale Unterstützung kassierten. Wie die Finanzpolizei GDF heute in Rom mitteilte, wurde der Staat damit um mehr als 60 Millionen Euro geschädigt.

Die Kontrolleure zeigten auch mehr als 400 Italiener an, die im Ausland lebten und zugleich als „Arme“ unberechtigt soziale Unterstützung erhielten - sie müssen neun Millionen Euro zurückzahlen. Die Regierung von Mario Monti hat den Kampf gegen Steuerhinterziehung und Betrug zu einem Hauptanliegen auf dem Weg zu einer wirtschaftlichen Sanierung des Landes gemacht.