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Schenkung oder Parteienfinanzierung?

Im Birnbacher-Prozess ist nun ein Streit um die von Steuerberater Birnbacher an den mittlerweile zurückgetretenen Kärntner ÖVP-Chef Martinz überreichten 65.000 Euro entbrannt. Die Kärntner Landesholding beansprucht das Geld für sich, wurde am Dienstag bekannt. Der Anwalt von Martinz sieht das anders. Sollte sich herausstellen, dass es sich nicht um Untreue handle, sei das Geld als Schenkung zu sehen. Birnbacher kann darin allerdings keine „Schenkung“ an Martinz erkennen: Es habe sich um Parteienfinanzierung gehandelt. Martinz selbst hatte am Vortag dem Richter das „Schandgeld“ in Form eines Sparbuchs überreicht - und bekam es Dienstag zurück.

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