Erste Gebote für Kodak-Patente niedrig

Bei der überlebenswichtigen Patentauktion des insolventen Fotopioniers Kodak sind die beiden Interessenten Apple und Google laut einem Zeitungsbericht nur mit niedrigen Geboten ins Rennen gegangen.

Die ersten Vorschläge lägen bei 150 bis 250 Mio. Dollar (121,2 bis 202 Mio. Euro), so das „Wall Street Journal“ („WSJ“) heute unter Berufung auf informierte Personen. Kodak hatte den Wert des Pakets aus rund 1.100 Patenten zuvor auf bis zu 2,6 Mrd. Dollar geschätzt. Kodak braucht das Geld für die 1.100 Patente dringend für einen Neustart.

Apple mit Microsoft gegen Google?

Die Bieter sind laut „WSJ“ der Meinung, nicht mehr als 600 Mio. Dollar bezahlen zu müssen. Patente sind allerdings nicht nur wegen des erbitterten Patentkriegs zwischen Samsung und Apple in der Technologiebranche derzeit besonders begehrt. 2011 hatten sich Apple und Microsoft bei einer anderen Patentversteigerung mit 4,5 Mrd. Dollar gegen Google mit einem Startgebot von 900 Mio. Dollar durchgesetzt.

Nach bisherigen Medienberichten führt Google in der morgen beginnenden Auktion eine Koalition des Android-Lagers mit Samsung, HTC und LG Electronics an. Apple soll sich mit Microsoft zusammengeschlossen haben.