Südamerika stöhnt unter Schneckenplage

In Südamerika breitet sich eine afrikanische Schneckenart immer mehr aus. Die invasive Art ist bereits zu einer regelrechten Plage in einigen Ländern des Kontinents geworden. So wurden in einem kleinen Ort in Kolumbien binnen zwei Jahren rund acht Tonnen dieser Weichtiere gefangen. „Sie sind überall, nichts ist vor ihnen sicher“, so eine Wissenschaftlerin. Die Schnecken bevölkern Gehsteige und fressen den Verputz von den Häusern. Zu einer Gefahr werden sie auf Autobahnen: Die Fahrbahnen sind oft glatt durch die zerquetschten Tiere. Die Schnecken verbreiten aber auch tödliche Krankheiten.

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