Euro-Krise: Alle Augen auf die EZB gerichtet

Die Erwartungen an die Europäische Zentralbank (EZB), den Euro zu retten, sind im Hinblick auf eine entscheidende Sitzung am Donnerstag in die Höhe geschraubt worden: Die EZB werde „alles Erforderliche tun, um den Euro zu erhalten“, hatte deren Chef Mario Draghi gesagt. Anleger deuten das als Signal dafür, dass die Notenbank nun wieder Staatsanleihen von Krisenstaaten wie Spanien und Italien kauft und so deren extrem hohe Zinskosten drückt. So könnten sich die Länder günstiger Geld leihen. Die Ankündigung beruhigte zwar die Märkte, erhöhte aber auch den Druck auf die EZB zu handeln. Laut Euro-Gruppe-Chef Jean-Claude Juncker ist keine Zeit mehr zu verlieren.

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