US-Indianer feierten weißen Bison als gutes Omen

Als Zeichen der Hoffnung für Einheit und eine bessere Zukunft haben Hunderte Indianer im US-Bundesstaat Connecticut die Geburt eines weißen Bisons gefeiert. Mitglieder der Lakota, Mohawk, Seneca und Cayuga reisten zum Teil von weit her zu der Farm in Goshen.

In einer traditionellen Zeremonie wurde für das Kalb ein Name gefunden: Es soll „Yellow Medicine Dancing Boy“ heißen. Der Bison wurde am 16. Juni geboren. Marian White Mouse vom Stamm der Ohlalla-Lakota sagte, der weiße Bison sei ein echtes Wunder: „Ich hoffe, dieses eine Gebet wird unser Volk zusammenhalten, uns alle zusammenhalten.“

Experten zufolge ist die weiße Farbe bei Bisons sehr selten - nur eines von zehn Millionen Tieren ist weiß. Ein weißer Bison gilt vielen nordamerikanischen Indianervölkern als Zeichen der Einheit und Hoffnung. DNA-Untersuchungen ergaben, dass es sich nicht um einen Albino handelt.