Bieterrennen um Autos von Fürst Albert

Die Versteigerung Dutzender Autos aus der Sammlung von Fürst Albert II. von Monaco hat für eine wahre Bieterschlacht gesorgt. Wie das Auktionshaus Art Curial mitteilte, erzielten die 38 Oldtimer bei der Versteigerung gestern Abend einen Erlös von 1,18 Millionen Euro. Besonders begehrt sei der letzte Wagen von Fürst Rainier gewesen, ein Mercedes Benz 500 aus dem Jahr 1983.

Er sei auf höchstens 25.000 Euro geschätzt worden und habe einschließlich Gebühren dann 117.500 Euro eingebracht. Den Angaben zufolge hatten etwa 20 Sammler telefonisch um den Zuschlag gerungen.

Hoher Preis auch für Militärfahrzeug

Ein Panhard & Levassor X19 Roadster aus dem Jahr 1913 wechselte für 81.300 Euro den Besitzer. Ein Bentley S1 Berline von 1956 brachte immerhin 58.800 Euro ein. Genauso viel erzielte zur Überraschung des Auktionshauses auch ein Militärfahrzeug der Marke Dodge aus dem Jahr 1942. Dieses wurde demnach für das Doppelte seines Schätzwertes versteigert.

Insgesamt hatte Fürst Albert 38 seiner 142 Autos unter den Hammer gebracht. Mit dem Erlös will er sich neue Wagen für seine Sammlung zulegen. Zugleich plant er aber auch, sein Automuseum in einigen Jahren in ein kleineres Gebäude zu verlegen. Da dort vermutlich nicht Platz für seine komplette Sammlung ist, muss er sich im Vorfeld von einigen Fahrzeugen trennen.