AMS hat umfangreiche Computerprobleme

Die Computerprobleme beim Arbeitsmarktservice (AMS) sind größer als bisher eingeräumt, berichtet der „Standard“ (Donnerstag-Ausgabe). „Tatsächlich sind unsere Befürchtungen nicht nur eingetroffen, sondern wurden, was die Fortdauer der Probleme anbelangt, sogar noch übertroffen“, schrieb AMS-Vorstand Herbert Buchinger demnach in einer E-Mail an alle 4.500 AMS-Mitarbeiter. PC-Dienstleister des AMS ist der US-Konzern IBM.

AMS-Mitarbeiter klagen über verloren gegangene Daten, verschwundene E-Mails, Computer-Abstürze und langes Warten, bis Anwendungen geöffnet und bearbeitet werden können. Den AMS-Beratern, die für ihre erfolgreiche Tätigkeit Prämien bekommen, hat Buchinger versprochen, „dass wir bei der Berechnung das mangelnde Funktionieren der EDV selbstverständlich berücksichtigen“.