Irakischer Al-Kaida-Arm bekannte sich zu Anschlagserie

Der irakische Arm des Terrornetzwerks Al-Kaida hat sich zu den blutigen Anschlägen bekannt, bei denen im Irak am Montag mehr als 110 Menschen getötet wurden.

Sie seien der Beginn einer neuen „Militärkampagne“ ihres Anführers Abu Bakr al-Baghdadi, teilte der Al-Kaida-Zweig „Islamischer Staat im Irak“ auf einer dschihadistischen Website mit. Die Anschläge seien ein Beweis für das „Versagen“ der Sicherheitskräfte und Geheimdienste im Irak.

19 Städte des Irak waren am Montag von insgesamt 29 Anschlägen erschüttert worden. Dabei kamen 113 Menschen ums Leben, 250 weitere wurden verletzt. Der irakische Al-Kaida-Arm hatte bereits zuvor angekündigt, seinen Kampf intensivieren zu wollen, um inhaftierte Aktivisten zu befreien sowie Richter und Staatsanwälte zu töten.