Spaniens Anleihezinsen auf neuem Rekordhoch

Die drohende Abwertung der Bonitäten nicht nur Deutschlands, der Niederlande und Luxemburgs, sondern nun auch des Euro-Rettungsschirms EFSF hat heute die Anleihezinsen in der Währungsunion belastet.

Praktisch alle Staaten der Euro-Zone verzeichneten eine Verteuerung ihrer Renditen auf zehnjährige Anleihen. Spanische Zinsen stiegen mit 7,743 Prozent auf ein neues Rekordhoch.

Im Sog Spaniens gingen auch italienische Renditen wieder deutlich nach oben - von 6,322 Prozent am Vortag auf nunmehr 6,705 Prozent. Österreichs Zinsen kletterten auf dem Sekundärmarkt von 1,963 auf 2,072 Prozent, deutsche wurden von 1,193 auf 1,253 Prozent teurer. Lediglich in Griechenland und Portugal gab es einen Rückgang - allerdings von praktisch schon unfinanzierbaren Höhen wie 28,385 Prozent für Athen und 10,983 Prozent für Lissabon.