Sterbliche Überreste der „Mona Lisa“ gefunden?

In einem verlassenen Frauenkloster in Florenz haben Archäologen gestern das Skelett einer Frau ausgegraben, die möglicherweise einst Leonardo da Vinci für seine berühmte „Mona Lisa“ Modell gestanden war. Das Team italienischer Wissenschaftler ist auf der Suche nach den Überresten von Lisa Gherardini del Giocondo, die nach Ansicht vieler Experten als Vorbild für das bekannteste Porträtgemälde der Welt gedient haben könnte.

DNA-Abgleiche mit den Daten der Töchter Gherardinis sollen klären, ob es sich bei dem Skelett um die Gesuchte handelt. Laut dem Leiter der Ausgrabung, Silvano Vinceti, sind die gefundenen Knochen wegen ihres gut erhaltenen Zustands für die wissenschaftliche Erforschung gut verwendbar.

Sollten sie der Gattin des Kaufmanns Francesco del Gicondo zuzuordnen sein, der das Bild bei da Vinci in Auftrag gegeben haben soll, wollen die Wissenschaftler das Gesicht der Frau anhand ihres Schädels rekonstruieren. Dann gäbe es ein neues Puzzle-Teil in dem langen Rätselraten über die Entstehung des sagenumwobenen, lächelnden Konterfeis, das im Pariser Louvre zu sehen ist.