FMA ermittelt gegen Stepic wegen Serbien-Millionendeals

Die Finanzmarktaufsicht (FMA) ermittelt wegen einer Liechtenstein-Stiftung gegen den Chef der börsennotierten Raiffeisen Bank International (RBI), Herbert Stepic, berichtet die Wiener Wochenzeitung „Falter“ vorab. Es gehe um einen millionenschweren Grundstücksdeal in Serbien mit Hilfe von Kreditmillionen der Hypo Alpe Adria Bank unter Einschaltung von Steueroasen, so das Magazin.

„Kein Kommentar“ von Stepic

„Es gibt in dieser Sache von Dr. Stepic keinen Kommentar“, sagte RBI-Sprecherin Ingrid Krenn-Ditz zur APA. Unter Berufung auf das Bankgeheimnis lehnte die Hypo Kärnten ein Statement ebenfalls ab.

Anlass der Untersuchungen der Aufseher ist laut „Falter“ unter anderem ein „profil“-Artikel des Vorjahres, in dem von einer „Verwirrung um einen Serbien-Deal“ und die „Rolle von Raiffeisen-Manager Herbert Stepic“ die Rede sei.

Dem damaligen „profil“ zufolge soll Stepic gemeinsam mit ein paar anderen Bankern und ehemaligen Wirtschaftsprüfern mit erstaunlich günstig erworbenen serbischen Immobilien spekuliert haben, und zwar mit Geld der Hypo, die das Ganze mit einem 23-Millionen-Kredit finanziert habe.