USA verurteilen Anschläge im Irak scharf

Die USA haben die blutige Anschlagsserie im Irak inmitten des Fastenmonats Ramadan scharf verurteilt. Unschuldige zu töten sei „erbärmlich“, sagte Außenamtssprecherin Victoria Nuland gestern vor Journalisten in Washington. Die Angriffe seien umso verwerflicher, als sie inmitten des „heiligen Fastenmonats Ramadan“ verübt worden seien, fügte sie hinzu.

Neuen Angaben der irakischen Behörden zufolge wurden bei den insgesamt 28 Attentaten in 19 Städten mindestens 111 Menschen getötet. Weitere 235 Menschen wurden demnach verletzt. Es war der blutigste Tag im Irak seit mehr als zwei Jahren. Militärstützpunkte und schiitische Gemeinden zählten zu den Hauptzielen. Bisher bekannte sich niemand zu den Attentaten. Al-Kaida hatte aber eine „neue Etappe“ in ihrem Kampf angekündigt.

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