Lehrerdienstrecht: „Knackpunkte“ kommen in Untergruppen

Noch immer „relativ weit auseinander“ liegen die Positionen von Regierung und Gewerkschaft beim Lehrerdienstrecht. Die „Knackpunkte“ sollen nun in häufiger tagenden Untergruppen behandelt werden, so der Chef der ARGE Lehrer in der Gewerkschaft, Paul Kimberger (FCG), nach der auf Beamtenebene geführten Verhandlungsrunde gestern.

Diese Runde soll sich am 20. August wieder treffen, zusätzlich hält es Kimberger für „höchst an der Zeit“, dass auch Unterrichtsministerin Claudia Schmied (SPÖ) sich demnächst wieder in die Verhandlungen einschaltet. Auf dem Tisch lägen Dinge, die die politische Ebene entscheiden müsse - und das möglichst bald im Herbst.

Differenzen gibt es etwa nach wie vor in der Ausbildungsfrage, bei der Besoldung, der Arbeitsplatzbeschreibung sowie dem Unterstützungspersonal für Lehrer. Außerdem habe man Leistungskomponenten für Schlüsselfunktionen wie den Klassenvorstand, den Schuldirektor und die Fachkoordinatoren eingefordert, verwies Kimberger auf von Schmied ausdrücklich gewünschte Gegenvorschläge der Gewerkschaft.