„Vatileaks“: Laut Vatikan keine weiteren Verdächtigen

Der Vatikan dementiert, dass in der Enthüllungsaffäre des Heiligen Stuhls Ermittlungen gegen drei enge Mitarbeiter des Papstes aufgenommen worden seien, wie die römische Tageszeitung „La Repubblica“ (Montag-Ausgabe) berichtete.

Der Artikel der Tageszeitung, wonach Ermittlungen gegen die Papst-Beraterin Ingrid Stampa, die seit Jahren dessen Bücher redigiert, den italienischen Kardinal Paolo Sardi und den deutschen Bischof Josef Clemens laufen, bezeichnete Vatikan-Sprecher Federico Lombardi heute als vollkommen haltlos.

„Die Tatsache, dass die Kommission, die im Fall ermittelt, einige Personen befragt hat, bezeugt keineswegs, dass sie auch verdächtigt werden. Es ist logisch, dass die drei Mitarbeiter des Papstes befragt werden, doch das bedeutet nicht, dass sie mitverantwortlich sind“, sagte Lombardi.