Mindestens 20 Tote und 80 Verwundete bei Anschlägen im Irak

Mindestens 20 Tote und 80 Verwundete forderten die schwersten Bombenanschläge seit zwei Wochen gestern im Irak. In der 30 Kilometer südlich von Bagdad gelegenen Stadt Mahmudiya starben laut Polizei bei der Detonation von drei Autobomben elf Menschen, 38 wurden verletzt.

In Madaen, ebenfalls 30 Kilometer südlich der irakischen Hauptstadt, töteten zwei Bomben fünf Personen. Weitere 14 wurden bei den Explosionen auf einem belebten Markt verwundet, wie Polizei und Sanitäter bestätigten. Auch in Najaf, 160 Kilometer südlich von Bagdad, forderten Autobomben nach Angaben des irakischen Innenministeriums vier Menschenleben und 28 Verletzte, als diese in einer Einkaufsstraße explodierten.

Gewalt nahm wieder zu

Obwohl die Gewalt im Irak seit dem Höhepunkt 2006/2007, als Zehntausende Menschen getötet wurden, wieder abgenommen hat, kommt es vor allem rund um die Hauptstadt weiterhin zu Angriffen durch Aufständische.

Gerade in den letzten beiden Wochen hat die Gewalt im Vorfeld des muslimischen Fastenmonats Ramadan wieder zugenommen. Mindestens 237 Menschen wurden innerhalb des vergangenen Monats getötet und über 600 verletzt.