„Spiegel“: IWF will keine Griechenland-Hilfe mehr leisten

Wegen schleppender Sparbemühungen in Griechenland lehnt der Internationale Währungsfonds (IWF) einem Medienbericht zufolge neue Finanzhilfen für das Land ab. Der Fonds habe signalisiert, sich nicht an weiteren Finanzhilfen für das hochverschuldete Land beteiligen zu wollen, berichtete das Magazin „Spiegel“ gestern vorab aus seiner neuen Ausgabe.

Die Zeitschrift berief sich dabei auf hochrangige Vertreter der Europäischen Union. Die griechische Regierung hat nach eigenen Angaben Schwierigkeiten, ihre Sparauflagen im Gegenzug für internationale Finanzhilfen zu erfüllen. Für das laufende Jahr erwartet sie einen Einbruch des Bruttoinlandsprodukts um 6,7 Prozent. Die Troika aus EU-Kommission, Europäischer Zentralbank (EZB) und IWF untersucht derzeit den Sachstand in Athen.