Wieder Selbstverbrennung in Israel

In Israel hat sich gestern erneut ein Mann selbst in Brand gesetzt. Der etwa 50 Jahre alte Rollstuhlfahrer habe sich bei Tel Aviv mit einer brennbaren Flüssigkeit überschüttet und angezündet, berichteten israelische Medien. Er wurde mit schweren Brandverletzungen in ein Krankenhaus gebracht.

Ein Augenzeuge berichtete dem Nachrichtenportal „ynet“, der Mann habe sich vor der Tat über Schulden beschwert. Am Samstagabend hatten bei Demonstrationen in mehreren israelischen Städten Hunderte Menschen an den 57-jährigen Mosche Silman erinnert. Er starb am Freitag, knapp eine Woche nachdem er sich selbst in Brand gesetzt hatte.