Unzufriedene Reisende schuld an Zugsunglück bei Kairo

Unzufriedene Reisende haben das schwere Zugsunglück in Ägpyten verursacht, bei dem gestern mehrere Menschen verletzt wurden. Wie Sicherheitsbehörden mitteilten, warfen Reisende eines verspäteten Zuges nahe der Stadt Badraschin, 30 Kilometer südlich von Kairo, Steine und Eisenstangen auf die Gleise. Ihr Zug hielt daraufhin auf offener Strecke an, der nachfolgende fuhr auf ihn auf.

Beim Aufprall des nachfolgenden Zuges wurden nach Angaben des Gesundheitsministeriums vier Menschen verletzt. Zuvor war von 15 Verletzten die Rede gewesen. Anfängliche Berichte über eine Vielzahl von Todesopfern bewahrheiteten sich schließlich nicht. Drei Waggons dürften bei dem Vorfall entgleist sein.

Der Zug kam aus dem Süden des Landes und war auf dem Weg in die Hauptstadt Kairo. Die Behörden stehen in der Kritik, dass sie nicht dafür sorgen, dass die Bahngesellschaften die Sicherheitsstandards einhalten. In der Vergangenheit war es mehrmals zu Unfällen gekommen, bei denen auch Menschen ums Leben kamen.

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