Sulina - das „Europa in Miniatur“

Als „Europa in Miniatur“ hat der frühere Hafenkommandant Sulina, die letzte Donau-Stadt vor der Mündung ins Schwarze Meer, in seinem 1933 erschienenen Roman „Europolis“ beschrieben. Von europäischen Mächten Mitte des 19. Jahrhunderts zur internationalen Hafenstadt ausgebaut, lebten Jahrzehnte mit 15.000 Menschen über 20 Nationalitäten in Sulina. Von diesem kosmopolitischen Prestige an der Donau-Mündung ist heute wenig übrig. Geblieben ist eine vergessene Stadt im Donaudelta mit Schiffswracks im Hafen, verfallenen Fabriken und einem nahezu unberührten kilometerlangen Sandstrand.

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