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Warnung vor „Teufelskreis“

Im Streit über die richtige Exitstrategie aus der Schuldenkrise denken Politiker immer lauter auch über weitreichende institutionelle Reformen nach: Der eben als Euro-Gruppe-Chef wiederbestellte luxemburgische Regierungschef Juncker tritt dafür ein, die Jobs des EU-Präsidenten und Kommissionschefs zusammenzulegen. Dieser stark aufgewertete EU-Präsident soll nach Junckers Willen von den EU-Bürgern direkt gewählt werden. Außerdem plädiert Juncker für die Schaffung eines europäischen Finanzministeriums. Der „Wirtschaftsweise“ Bofinger warnt unterdessen, dass der deutsche Sparkurs die südeuropäischen Länder in einen „Teufelskreis“ bringe.

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