Unwetter: 240.000 Japaner vorübergehend obdachlos

Angesichts der seit Tagen anhaltenden heftigen Regenfälle haben die japanischen Behörden rund 240.000 Menschen aufgefordert, ihre Häuser zu verlassen. Medienberichten von heute zufolge sollen die Menschen aus dem Norden der Insel Kyushu in Schulen und anderen öffentlichen Einrichtungen Zuflucht finden. Das Fernsehen zeigte weiterhin Bilder von reißenden Flüssen und schlammigen Wassermassen, die Häuser überfluten.

Japan wird seit drei Tagen von heftigen Regenfällen heimgesucht. Heute Morgen seien pro Stunde elf Zentimeter Regen gemessen worden. Durch Erdrutsche und Überschwemmungen infolge der Niederschläge kamen seither 20 Menschen ums Leben. Sieben weitere werden noch vermisst.