Polizei warnt vor gefälschten „Hilfe“-E-Mails

„Ich bin in Madrid, Spanien und brauche deine Hilfe. Ich wurde überfallen und habe kein Geld!“ Passend zur Ferienzeit bedienen sich Internetbetrüger einer neuen Betrugsmasche: In gefälschte E-Mails von Freunden aus dem Urlaub, die sich angeblich in Notlagen befinden, wird um Geld gebeten. Das österreichische Bundeskriminalamt (BK) hat heute in einer Aussendung davor gewarnt.

E-Mail von gehacktem Mailkonto

Die E-Mails werden laut der Behörde von zuvor gehackten Accounts gesendet. In weiterer Folge wird ersucht, beispielsweise eine gefälschte Telefonnummer (meist die „Hotelrezeption“) anzurufen, um die Überweisungsdetails zu besprechen. Die Zahlungen sollen dann über Geld-Transfer-Anbieter erfolgen. Das Geld wird dann unter Verwendung eines gefälschten Ausweises abgeholt, heißt es in der Aussendung.

Das Bundeskriminalamt rät zu höchster Wachsamkeit und empfiehlt Betroffenen, Geldbeträge nie ohne persönlichen Gegencheck zu versenden.