Neuer Wettersatellit für Europa im All

Europa hat einen neuen Satelliten für die Vorhersage extremer Wetterlagen wie Stürme und Dürren ins Weltall geschossen. Der MSG-3 startete wie geplant um 23.36 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit mit der Trägerrakete „Ariane-5“ vom Weltraumbahnhof in Kourou in Französisch-Guayana.

„Damit werden wir eine höhere Sicherheit für kurzfristige Wetterwarnungen haben“, sagte der Satellitendirektor Mikael Rattenborg von der Eumetsat in Darmstadt. Die europäische Organisation nutzt solche Satelliten. Von dort aus werden sie auch gesteuert. MSG-3 soll einen älteren Vorgänger ersetzen.

Europa, Afrika und der Nordatlantik werden aus einer Höhe von 36.000 Kilometern beobachtet. Die Satelliten sind ein gemeinsames Projekt von Eumetsat und der Europäischen Weltraumagentur ESA, die ihr Kontrollzentrum ESOC auch in Darmstadt hat. Die Informationen nutzen Meteorologen und nationale Wetterdienste.