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Zwischen Boykottaufrufen und Kämpfen

Vor 60 Jahren haben die Libyer zuletzt gewählt. Kurz danach wurden alle politischen Parteien verboten, auch unter Gaddafi galten Wahlen als überflüssig, die Demokratie als „Verfälschung des Volkswillens“. Wenige Monate nach Kriegsende sind die Libyer am Samstag nun aufgerufen, ihre Stimme für eine Verfassungsgebende Versammlung abzugeben. Trotz Boykottaufrufen und blutigen Stammeskämpfen im Vorfeld erwarten Experten, dass die Wahl gelingen wird. Offen bleibe aber, wie „hoch der Grad der Legitimation“ sein wird.

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