Obama will Druck auf Assad-Regime erhöhen

US-Präsident Barack Obama und der britische Premierminister David Cameron wollen den Druck auf das Regime von Baschar al-Assad in Syrien erhöhen. Es gehe darum, die moderate Opposition zu unterstützen und einen demokratischen Übergang ohne Assad vorzubereiten, sagten beide nach einem Gespräch heute in Washington.

Das liege auch im Interesse Russlands, meinte Obama. Moskau gilt als Verbündeter Syriens und lehnt ein härteres Vorgehen gegen das Regime in Damaskus ab.

Keine Entscheidung über Waffenlieferungen

Konkretes gab es aber nicht - auch nicht zur umstrittenen Frage einer Bewaffnung der Rebellen. Cameron: „Wir haben keine Entscheidung getroffen, Oppositionsgruppen in Syrien zu bewaffnen.“

Der UNO-Sicherheitsrat ist in der Syrien-Frage blockiert, vor allem Russland lehnt ein härteres Vorgehen gegen Damaskus ab. Auch der Westen zieht nur bedingt an einem Strang: Während Großbritannien und Frankreich die Rebellen mit Waffen beliefern wollen, fürchten die USA, in den Konflikt hineingezogen zu werden.