Ausland

Serbien: Nikolic führt überraschend bei Stichwahl

Der Chef der oppositionellen Serbischen Fortschrittlichen Partei (SNS), Tomislav Nikolic, führt nach ersten vom Belgrader Zentrum für Freie Wahlen und Demokratie (CESID) veröffentlichten Trends bei der Stichwahl für das serbische Präsidentenamt. Der Chef der Demokratischen Partei, Boris Tadic, wäre demnach geschlagen. Nikolic kommt auf 50 Prozent der Stimmen, Tadic auf nur 47,4 Prozent.

Alle Umfragen hatten Tadic einen haushohen Sieg vorausgesagt. In die Hochrechnung sind die Wahlergebnisse des Kosovo noch nicht einbezogen. Laut dem CESID-Mitarbeiter Marko Blagojevic können die Kosovo-Ergebnisse das Wahlergebnis aber nicht mehr wesentlich beeinflussen. Die staatliche Wahlkommission wird die Wahlergebnisse womöglich erst morgen Vormittag veröffentlichen, wenn auch die Stimmzettel vom Kosovo ausgezählt sind.

Die Wahl war mit unerwartet niedriger Wahlbeteiligung zu Ende gegangen. Eine Stunde vor Schließung der Wahllokale wurde der Anteil mit 41,5 Prozent angegeben. Abstimmungsberechtigt waren 6,7 Millionen Wähler. Eine geringere Wahlbeteiligung soll nach Darstellung der Statistiker Nikolic nützen.

Tadic warnte vor Nikolic

Nikolic, der einstige Ultranationalist, der seit knapp vier Jahren eine proeuropäische Politik vertritt, gilt als großer Unbekannter. Tadic warf Nikolic zuletzt vor, sein Richtungswechsel hin zur EU sei nur vorgeschoben. Nikolic kommt aus dem ultranationalistischen Lager und gehörte zur Regierungskoalition um den inzwischen verstorbenen Ex-Staatschef Slobodan Milosevic, als die NATO 1999 mit Bombenangriffen auf Serbien in die Balkankriege eingriff.

Zudem wäre der Kurs der Versöhnung mit den Nachbarn des ehemaligen Jugoslawiens gefährdet, den das Land seit dem Ende der Herrschaft Milosevics im Jahr 2000 vorantreibt, mahnte Tadic. Die EU hat eine Verbesserung der Beziehungen Serbiens zum Kosovo zur Bedingung für Aufnahmegespräche gemacht.

NATO hält trotz Frankreich an Afghanistan-Zeitplan fest

Zu Beginn des NATO-Gipfels hat der Generalsekretär der Militärallianz, Anders Fogh Rasmussen, einem schnelleren Abzug aus Afghanistan eine Absage erteilt. „Es wird keinen Ansturm auf den Ausgang geben“, sagte Rasmussen heute in Chicago. Auch die deutsche Regierung appellierte an Frankreich, nicht vorzeitig aus Afghanistan abzuziehen und die vereinbarte NATO-Strategie nicht zu unterlaufen. „Wir sind gemeinsam nach Afghanistan gegangen und wir wollen auch wieder gemeinsam aus Afghanistan abziehen,“ betonte die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel.

„Wir werden unserem Einsatz in Afghanistan bis zu einem erfolgreichen Ende verpflichtet bleiben“, sagte Rasmussen zu Beginn des zweitägigen NATO-Gipfels in Chicago. Bei dem Treffen will die NATO mit den anderen an dem internationalen ISAF-Einsatz beteiligten Ländern die nächsten Schritte bis zum geplanten Abzug der Kampftruppen Ende des Jahres 2014 festlegen und die Grundzüge eines Folgeeinsatzes besprechen.

Vorstoß von Frankreich

Im Mittelpunkt steht dabei die Ankündigung der neuen französischen Regierung, die rund 3.500 Soldaten ihrer Kampftruppen bereits bis Jahresende heimzuholen. Rasmussen sagte, der französische Präsident Francois Hollande habe weitere Unterstützung für den ISAF-Einsatz zugesichert, über die das Militärbündnis beim Gipfel in Chicago mit ihm beraten werde. Diskutiert wird über die Möglichkeit, dass Frankreich trotz Abzug seiner Kampftruppen weiter Mitglied im ISAF-Verbund bleibt.

Bei dem Gipfel soll auch eine erste Stufe der neuen NATO-Raketenabwehr in Europa für einsatzbereit erklärt werden. Diese Raketenabwehr, die im Jahr 2020 fertig sein soll, wird von Russland strikt abgelehnt. Der Gipfel wird auch über die Zukunft der taktischen Atomwaffen in Europa beraten und eine gemeinsame Erklärung beschließen.

Zahlreiche Gäste

Das Schlüsselprojekt heißt „Smart Defence“. Die Bündnispartner wollen bei wichtigen Rüstungsprojekten enger zusammenarbeiten und somit Geld sparen angesichts der enormen Staatsverschuldung in den meisten Staaten der Nato. Es geht um etwa 25 Projekte unterschiedlicher Gruppen in der Nato - etwa für die gemeinsame Nutzung von Munition, das Beseitigen von Minen oder medizinische Kapazitäten.

Auf Einladung von US-Präsident Barack Obama kamen auch die Partner des Bündnisses zu dem zweitägigen Treffen - fast 60 Staats- und Regierungschef versammelten sich in der drittgrößten Stadt der USA.

Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ), Verteidigungsminister Norbert Darabos (SPÖ) und Außenamtsstaatssekretär Wolfgang Waldner (ÖVP) sind gleichfalls zum Gipfel eingeladen. Österreich ist zwar kein Mitglied des Bündnisses, arbeitet jedoch in der „Partnerschaft für den Frieden“ mit. Im Rahmen zweier Arbeitssitzungen wird Faymann auf US-Präsident Barack Obama treffen.

Geringe Wahlbeteiligung bei Präsidentenwahl in Serbien

Die Stichwahl um die Präsidentschaft in Serbien hat die meisten Wähler kalt gelassen. Sieben Stunden nach Öffnung der Wahllokale lag die Wahlbeteiligung lediglich bei 23,2 Prozent. Umfragen zufolge führte zunächst Amtsinhaber Boris Tadic.

Experten gehen jedoch davon aus, dass vor allem der rechtspopulistische Oppositionsführer Tomislav Nikolic von einer geringen Wahlbeteiligung profitiert. Sie rechnen damit, dass eher die Anhänger des Herausforderers den Weg zur Urne suchen. Insgesamt sind 6,7 Millionen Serben wahlberechtigt.

Knapper erster Wahlgang??

Serbien kämpft mit einer Wirtschaftskrise und hoher Arbeitslosigkeit. Beide Kandidaten befürworten einen Beitritt des Balkanstaates zur EU. Herausforderer Nikolic bekannte sich aber erst kürzlich zu einer EU-Mitgliedschaft Serbiens. Bei der ersten Runde der Präsidentenwahl vor zwei Wochen hatte Tadic Nikolic knapp mit weniger als einem Prozentpunkt geschlagen. Erste Hochrechnungen werden um 22.00 Uhr erwartet. Die Wahllokale schließen zwei Stunden vorher.

Sollte Tadic die Stichwahl für sich entscheiden, wäre es seine dritte Amtszeit. Er ist seit 2004 Präsident der Serben und will das Land möglichst schnell in die EU führen. „Heute ist ein äußerst wichtiger Tag. Es ist eine Möglichkeit für uns, die Ausrichtung des Landes hin zu Europa zu bestätigen“, sagte Tadic bei der Abgabe seiner Stimme in Belgrad.

Tadic warnt vor Nikolic-Wahl

Der 54-jährige Demokrat wirft Nikolic vor, sein Richtungswechsel hin zur EU sei nur vorgeschoben. Nikolic von der Serbischen Fortschrittspartei kommt aus dem ultranationalistischen Lager und gehörte zur Regierungskoalition um den inzwischen verstorbenen Ex-Staatschef Slobodan Milosevic, als die NATO 1999 mit Bombenangriffen auf Serbien in die Balkankriege eingriff. Nikolic versucht sich seit einiger Zeit verstärkt, als pro-europäischer Konservativer zu positionieren.

Zudem wäre der Kurs der Versöhnung mit den Nachbarn des ehemaligen Jugoslawiens gefährdet, den das Land seit dem Ende der Herrschaft Milosevics im Jahr 2000 vorantreibt, mahnte Tadic. Die EU hat eine Verbesserung der Beziehungen Serbiens zum Kosovo zur Bedingung für Aufnahmegespräche gemacht.

Homosexuellen-Parade in Kiew nach Drohungen abgesagt

Die erste Schwulen- und Lesben-Parade in der Ukraine ist aus Furcht vor Zusammenstößen mit Nationalisten und religiösen Fundamentalisten unmittelbar vor Beginn abgesagt worden. „Die Organisatoren hatten nicht das Gefühl, von der Polizei hinreichend geschützt zu werden“, sagte der deutsche Grünen-Abgeordnete Volker Beck heute in Kiew der Deutschen Presse-Agentur.

An der Gay-Pride-Parade wollten etwa 150 Menschen aus der Ukraine, Lettland und aus Weißrussland teilnehmen. „Die Aktivisten sind enttäuscht, weil sie hofften, dass sich die ukrainischen Behörden knapp drei Wochen vor der Fußball-Europameisterschaft mehr anstrengen würden“, sagte Beck.

Aktivisten wollen trotz Enttäuschung nicht aufgeben

„Weil die Ukraine noch ein etwas unzivilisiertes Land ist, können wir uns eine freie Teilnahme aller Interessenten nicht erlauben“, sagte Mitorganisator Taras Karassijtschuk. Die Aktivisten seien enttäuscht, wollten es aber erneut versuchen.

Erst am Vorabend war eine Fotoausstellung über Homosexuelle in der Ex-Sowjetrepublik von zwei unbekannten Angreifern in einer Galerie in Kiew teilweise zerstört worden. „Es gab da keine sexuell-erotische Szenen, nur das tägliche Leben“, sagte Mitveranstalterin Jewgenija Belorussez der dpa. Vor wenigen Tagen waren in Georgien und in Russland zwei Homosexuellen-Paraden von orthodoxen Christen angegriffen worden.

Über 40 Festnahmen bei Anti-Putin-Protesten in Moskau

Bei neuen Protesten gegen Kreml-Chef Wladimir Putin sind in Moskau mindestens 45 Menschen festgenommen worden. Die Polizei habe im Stadtzentrum mehrere nicht genehmigte Lager der Opposition aufgelöst, sagte ein Behördensprecher heute nach Angaben der Agentur Interfax. Eine von Künstlern angeführte Demonstration mit etwa 2.000 Teilnehmern verlief dagegen am Vortag ohne Zwischenfälle.

Die Maler waren mit Kreml-kritischen Kunstwerken durch die Innenstadt gezogen. Bei einer ähnlichen Aktion hatten Schriftsteller vor einer Woche einen „Kontrollspaziergang“ mit rund 10.000 Regierungsgegnern durch die russische Metropole angeführt.

Timoschenko: Boykott der Fußball-EM „schlechte Idee“

Die in Haft erkrankte ukrainische Ex-Regierungschefin Julia Timoschenko hat sich gegen einen politischen Boykott der Fußball-Europameisterschaft in der Ex-Sowjetrepublik ausgesprochen. Das sagte der polnische EU-Parlamentarier Jacek Protasiewicz nach einem Besuch der Oppositionsführerin im Krankenhaus von Charkow.

Timoschenko habe den von westlichen Politikern ins Spiel gebrachten Boykott der EM im Juni als „schlechte Idee“ bezeichnet, sagte er heute nach Angaben ukrainischer Medien. „Sie bittet, das nicht zu tun.“ Der Gesundheitszustand der Politikerin sei „schwierig“, sagte Protasiewicz. „Man spürt, dass sie psychisch sehr unter Druck steht.“

Prozess wird fortgesetzt

Am Montag soll in Charkow ein zweiter Prozess gegen Timoschenko fortgesetzt werden. Die Vorwürfe stammen aus den 1990er Jahren, als sie Chefin eines Energiekonzerns war. Der Oppositionsführerin, die in einem ersten Verfahren zu sieben Jahren Gefängnis verurteilt worden war, drohen wegen angeblicher Veruntreuung und Steuerhinterziehung weitere zwölf Jahre Haft.

Dissident Chen in den USA eingetroffen

Das diplomatische Ringen um den chinesischen Bürgerrechtler Chen Guangcheng hat offenbar sein Ende erreicht: Nach Jahren der Gefangenschaft in seiner Heimat ist der Dissident als freier Mann in den USA eingetroffen. Der blinde Aktivist, der mit seiner Flucht in die US-Botschaft in Peking für diplomatische Spannungen zwischen China und USA gesorgt hatte, landete gestern Abend in New York. In den USA will er nun ein neues Leben beginnen - so kündigte er an, Jus studieren zu wollen. Doch während das Tauziehen um Chen nun vorbei zu sein scheint, besteht weiterhin Sorge um seine Familie in China.

Mehr dazu in „Glücklich, in den USA zu sein“

Inland

Bundesamt für Asyl: Deutliche Kritik in Begutachtung

Das geplante Bundesamt für Asyl und Fremdenwesen findet nicht überall Gefallen. In der Begutachtungsfrist ist jede Menge Kritik am Entwurf des Innenministeriums zusammengekommen.

Bemängelt wird etwa, dass die Kompetenzen erst nicht zusammengeführt werden, da etwa die Beschäftigungsbewilligungen nicht umfasst sind. Gleichzeitig stört es die Hilfsorganisationen, dass mit der Behördenreform auch Verschärfungen für „Fremde“ beschlossen werden, beispielsweise verstärkte Kontrollmöglichkeiten bei Personen, die in der Grundversorgung für Asylwerber sind.

UNHCR und Amnesty: Bestimmungen gehen zu weit

So beklagt Amnesty International, dass die Exekutive zum Betreten von Grundstücken, Räumen, Betriebsstätten, Arbeitsstellen und Fahrzeugen berechtigt wird, wenn das notwendig ist, um „Fremde“, die Leistungen aus der Grundversorgung beziehen, einer Überprüfung an Ort und Stelle zu unterziehen. Da diese Bestimmung nicht einmal an einen Verdacht gebunden ist, sieht Amnesty den Passus als überschießend, das UNHCR als unverhältnismäßig.

Das Land Wien lehnt diese „Verschlechterung“ zum Ist-Zustand ab, Niederösterreich zweifelt, ob hier überhaupt die Bundesorgane zuständig sind, da es sich bei der Grundversorgung um eine Ländermaterie handelt.

Verstoß gegen Genfer Konvention?

Ferner kritisiert Amnesty, dass Asylanträge von EU-Bürgern grundsätzlich (mit wenigen Ausnahmen) als unzulässig zurückzuweisen sein sollen. Damit verstoße Österreich gegen seine völkerrechtlichen Verpflichtungen. Auch das UNHCR sieht diese Bestimmung nicht durch die Genfer Konvention gedeckt.

Das UNO-Flüchtlingshochkommissariat interpretiert es weiters als „menschenrechtlich bedenklich“, dass auch Durchsuchungs- und Festnahmemöglichkeiten von Asylsuchenden verschärft werden. Konkret geht es darum, dass diese ohne vorherige Aufforderung durchsucht werden könnten.

Die Caritas beklagt unter anderem, dass die Landespolizeidirektionen ermächtigt werden, einen Freiheitsentzug von bis zu 120 Stunden anzuordnen, wenn eine Zurückschiebung nicht während 48 Stunden durchgeführt werden kann. Bisher lag die Grenze eben bei zwei Tagen.

Behördenmitarbeiter sollen in Verwaltungsgerichte wechseln

Die geplanten neuen Verwaltungsgerichte sollen ihre künftigen Mitarbeiter zum größten Teil aus jenen derzeitigen Behörden rekrutieren, die mit der beschlossenen Verwaltungsreform aufgelöst werden. So werden die Richter des Asylgerichtshofes und des Bundesvergabeamtes nahtlos in das geplante Bundesverwaltungsgericht wechseln können und die Mitglieder des Unabhängigen Finanzsenates (UFS) zum Bundesfinanzgericht.

Elf Gerichte statt 120 Sonderbehörden

Mit der in der vergangenen Woche vom Parlament beschlossenen Verwaltungsreform werden ab 2014 elf neue Verwaltungsgerichte - neun in den Ländern, zwei beim Bund mit einem Bundesverwaltungs- und einem Bundesfinanzgericht - eingerichtet. Sie werden rund 120 Sonderbehörden und weisungsfrei gestellte Berufungssenate ersetzen - darunter die Unabhängigen Verwaltungssenate der Länder, das Bundesvergabeamt und den Asylgerichtshof.

Der Instanzenzug wird grundsätzlich nur noch zweistufig - gegen Entscheidungen einer Behörde kann man direkt bei den elf Gerichten berufen, in Verwaltungsangelegenheiten bei den Verwaltungsgerichten der Länder und des Bundes, in Steuerfragen beim Bundesfinanzgericht.

Geänderte Asyl-Zuständigkeiten

Im Fremden- und Asylverfahren bedeutet dies etwa, dass die rund 30.000 Verfahren, die derzeit jährlich von den Magistraten, Bezirkshauptmannschaften und Bundespolizeidirektionen abgewickelt werden, von dem ebenfalls ab 2014 geplanten neuen Bundesamt für Asyl und Fremdenwesen übernommen werden. Über Berufungen entscheidet in zweiter Instanz statt des derzeitigen Asylgerichtshofes dann das Bundesverwaltungsgericht.

Obwohl damit rund 120 Sonderbehörden aufgelöst werden, wird sich für deren Mitarbeiter nicht allzu viel ändern. Die größte davon betroffene Behörde ist der Asylgerichtshof. Dessen Präsident Harald Perl versicherte gegenüber der APA, dass seine insgesamt rund 250 Mitarbeiter in das neue Bundesverwaltungsgericht wechseln können. Die derzeit 75 Fachrichter werden direkt übernommen und auch die juristischen Mitarbeiter und das Verwaltungspersonal sollen wechseln können, sofern sie das wollen und die fachliche Eignung gegeben ist. Perl betonte, dass man auf qualifizierte und eingearbeitete Mitarbeiter nicht verzichten werde.

Sport

Tennis: Scharapowa schafft Rom-Titelverteidigung

Maria Scharapowa hat heute ihren Titel beim WTA-Premier-Turnier in Rom verteidigt. Die Russin setzte sich im Finale gegen die Chinesin Li Na in drei Sätzen knapp durch. Vor der Entscheidung im Tiebreak musste die Partie wegen Regens für über zwei Stunden unterbrochen werden.

Bei den Herren bestreiten der Weltranglistenerste Novak Djokovic aus Serbien und der Spanier Rafael Nadal das Endspiel des ATP-Masters-Turniers in der italienischen Hauptstadt erst morgen.

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Champions League: FC Bayern in Schockstarre

Der Schock in den Reihen des FC Bayern und seiner Fans war nach der unglücklichen Niederlage im Champions-League-Finale greifbar. So nahe war der deutsche Rekordmeister am Sieg dran und stand letztlich doch mit leeren Händen und wieder ohne Titel da - wie in dieser Saison auch im DFB-Pokal und in der Meisterschaft.

Zur tragischen Figur wurde gestern erneut der Niederländer Arjen Robben, der in der 95. Minute mit dem Elfer auch den Matchball vergab. Den Spielern und Vereinsbossen fehlten danach die Worte.

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Champions League: Drogba macht den Unterschied

Für Starstürmer Didier Drogba ist gestern ein Traum in Erfüllung gegangen. Nach Pleiten mit der Elfenbeinküste und auf Vereinsebene gewann der 34-Jährige mit Chelsea erstmals in seiner langen Karriere ein großes Endspiel. Am Champions-League-Triumph gegen den FC Bayern hatte Drogba sogar enormen Anteil.

Erst rettete er die Londoner durch seinen Treffer in die Verlängerung, im Elferschießen verwandelte er den entscheidenden Ball und wurde danach zum Spieler des Abends gewählt. Doch die Galavorstellung in München könnte sein letzter Auftritt im Chelsea-Dress gewesen sein.

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Wirtschaft

AUA flog ohne Passagiere aus Washington retour

Eine AUA-Maschine ist gestern ohne Passagiere von Washington nach Wien zurückgekehrt. Hintergrund der kuriosen Situation waren technische Probleme sowie drohende Strafzahlungen, wären die 171 Fluggäste länger als vier Stunden an Bord gewesen.

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Evonik-Börsengang bleibt Zitterpartie

Der Zeitplan für den Börsengang steht, die Prospekte sind praktisch fertig. Der Essener Spezialchemiekonzern Evonik hat den größten deutschen Börsengang seit Jahren vorbereitet. Jetzt schaut alles gebannt auf die politische Krise in Griechenland und die Auswirkungen auf die Märkte.

Wenn sich das Klima zu sehr verschlechtert, kann der für Ende Juni oder Anfang Juli geplante IPO (Initial Public Offering, also Börsengang) erneut abgesagt werden. „Bisher sieht es unter dem Strich noch gut aus, aber das kann sich von Tag zu Tag ändern“, sagt ein Insider.

Morgen entscheidet das Kuratorium des Mehrheitseigentümers RAG-Stiftung (74,99 Prozent), ob der Börsenkurs fortgesetzt wird. Danach wäre der Evonik-Aufsichtsrat an der Reihe. Wenn auch er zustimmt, folgt die offizielle Absichtserklärung (Intention to float). „Wir sind technisch, wirtschaftlich und von der Story her startklar, aber auf den Knopf drücken müssen unsere Eigentümer“, hatte Evonik-Chef Klaus Engel bereits Mitte März bei der Bilanzvorlage gesagt.

Hollande-Widerstand gegen Schäuble als Euro-Gruppen-Chef?

Frankreichs Präsident Francois Hollande hat nach „Spiegel“-Informationen Bedenken gegen Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) als Euro-Gruppen-Chef. Der Franzose habe die Verantwortlichen in Brüssel wissen lassen, dass er einen deutschen Vorsitzenden der Euro-Finanzminister nur sehr schwer akzeptieren könne, schreibt das Blatt ohne Nennung von Quellen. Wenn überhaupt, dann müsse Schäuble seinen Job als deutscher Finanzminister aufgeben.

Sollte sich das bestätigen, wäre es eine neue Wendung im Postengeschacher unter den EU-Ländern. Das Zusammenspiel von Hollande und Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte schon bei der Wahl des Präsidenten der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung in London nicht funktioniert. Weil Frankreich einen eigenen Kandidaten vorschlagen wollte, hat Deutschland seinen eigenen Mann, den Amtsinhaber Thomas Mirow, nicht unterstützt. Gewählt wurde schließlich keiner von beiden, sondern der Brite Suma Chakrabarti, bisher Spitzenbeamter im britischen Justizministerium.

LED-Lampen als Glühbirnenersatz

Im Herbst dieses Jahres werden mit den 40- und 25-Watt-Glühbirnen die letzten Vertreter des Energieverschwenders per EU-Gesetz verboten. Nach der umstrittenen Energiesparlampe steht mit der leistungsstarken LED-Lampe nun ein weiterer energieeffizienter Nachfolger bereit. Die Lichtbranche hat Millionen in die Entwicklung der vielversprechenden Technologie investiert und nun die ersten LED-Alternativen zur 100-Watt-Glühbirne vorgestellt.

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Chronik

Segelflugzeug kippte um: Pilot verletzt

Auf dem Flugplatz in Trieben (Steiermark) ist am Nachmittag ein Sportflugzeug noch vor dem Start umgestürzt. Das Fluggerät wurde von einer Windböe erfasst, dabei wurde der Pilot verletzt, so die Polizei. Zunächst war man davon ausgegangen, dass das Flugzeug schon in der Luft war und abgestürzt ist.

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20-Jähriger nach Sturz in der Steiermark verstorben

Ein 20-jähriger Wiener ist am Samstagnachmittag nach einem Lokalbesuch in Penzendorf im Bezirk Hartberg schwer verletzt aufgefunden worden. Der Verletzte erlag am Abend seinen schweren Verletzungen im Krankenhaus.

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Feuerwehr befreite Kärntner aus WC-Tür

Zu einem ungewöhnlichen Einsatz ist die Villacher Feuerwehr heute Mittag ausgerückt: Ein Mann war nach einem Sturz am WC mit dem Kopf zwischen Tür und Türstock eingeklemmt und konnte sich nicht mehr selbst befreien.

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NÖ: Marihuana-Plantage in Wohnung von Unfalllenker entdeckt

Nachdem ein Mann bei einem Verkehrsunfall tödlich verunglückt war, wollten die Beamten die Familie informieren und stießen in der Wohnung in Gerasdorf (Bezirk Wien-Umgebung) auf Drogen im Wert von mehreren hunderttausend Euro.

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Wien: Mit Zigarettenattrappe auf Beutezug

Mit einer dreisten Methode hat gestern ein Unbekannter in einer Trafik auf dem Matzleinsdorfer Platz Beute gemacht. Laut Polizei versuchte der Mann, die zu bezahlenden Zigarettenstangen in einem günstigen Moment durch Attrappen auszutauschen.

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Mit Auto gegen Brückenpfeiler: 19-Jähriger tot

Ein 19-jähriger Autofahrer ist heute Früh bei einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße zwischen Marz und Sieggraben (Burgenland) ums Leben gekommen. Er war mit seinem Auto gegen einen Brückenpfeiler gekracht.

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Die Gewinnzahlen von Lotto „6 aus 45“

Bei der heutigen Ziehung von Lotto „6 aus 45“ sind folgende Gewinnzahlen ermittelt worden:

3 6 15 29 30 38 / Zusatzzahl: 27

Der richtige Joker lautet:

4 0 4 4 9 2

Alle Angaben ohne Gewähr

Kinder in Bayern aus brennendem Haus gerettet - Mutter tot

Beim Brand eines Wohnhauses ist in der Nacht auf heute in Bayern eine 38 Jahre alte alleinerziehende Mutter ums Leben gekommen. Ihre beiden Kinder waren noch rechtzeitig von Nachbarn über eine Leiter gerettet worden.

Doch für die Mutter der sieben und elf Jahre alten Kinder kam jede Hilfe zu spät. Wie die Polizei in Straubing mitteilte, hatte ein Nachbar Hilferufe der Frau gehört. Sie stand zunächst noch mit beiden Kindern am Fenster.

Nachbar rettete Kinder über Leiter

Da das Erdgeschoß bereits brannte und starke Rauchschwaden heraufzogen, rettete der Nachbar zusammen mit einem weiteren Mann das siebenjährige Mädchen und den elfjährigen Buben über eine Leiter aus dem Fenster. Kurz darauf stand die 38-Jährige selbst nicht mehr am Fenster. Sie war wohl wegen des starken Rauchs bewusstlos geworden.

Feuerwehrmänner mit Atemschutz brachten später den leblosen Körper der Frau ins Freie, wo ein Notarzt sie zunächst wiederbelebte. Wenige Stunden später starb sie in einem Krankenhaus. Die beiden Kinder erlitten eine Rauchvergiftung und kamen zunächst ebenfalls ins Krankenhaus. Unklar blieb, wo sie künftig unterkommen.

Nach ersten Schätzungen beträgt der Schaden am Haus rund 100.000 Euro. Das Feuer in dem von der Familie allein bewohnten Haus brach offenbar in der Küche aus, sagte ein Polizeisprecher. Möglicherweise sei etwas auf dem Herd vergessen worden.

Religion

Dalai Lama in Salzburg angekommen

Der Dalai Lama ist heute Nachmittag auf seiner ausgedehnten Österreich-Reise planmäßig in Salzburg gelandet. Er wird am Montag in der Salzburg Arena auftreten. Der Besuch des tibetischen Kultfigur ist durchaus heikel.

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Science

Grund für steigenden Meeresspiegel offenbar gefunden

Japanische Wissenschaftler wollen bei der Suche nach den Gründen für den Anstieg des Meeresspiegels das letzte Puzzlestück gefunden haben. Grund für den Anstieg der vergangenen Jahrzehnte sei neben dem Klimawandel vor allem die massive Nutzung von Grundwasser, berichteten sie in einer heute veröffentlichten Studie.

Dieses Wasser werde aus unterirdischen Flüssen, Seen oder anderen Reservoirs abgepumpt und gelange so in die Ozeane, während sich das Grundwasservorkommen im Boden nicht mehr auffülle, berichteten die Wissenschaftler um Yadu Pokhrel von der Universität von Tokio.

1,8 Millimeter pro Jahr

Aufgrund von Messungen der Gezeitenpegel gilt es als erwiesen, dass der Meeresspiegel zwischen 1961 und 2003 im Durchschnitt um 1,8 Millimeter pro Jahr anstieg. Grund dafür ist laut dem Weltklimareport von 2007 vor allem die durch durch die Klimaerwärmung verursachte thermische Ausdehnung des Ozeans sowie das Abschmelzen von Gletschern und der Eiskappen in Grönland und der Antarktis.

Doch auch wenn alle diese Phänomene addiert werden, würde der Meerespegel jährlich nur um 1,1 Millimeter ansteigen. Woher die fehlenden 0,7 Millimeter stammten, blieb bis heute ein Rätsel. Das Grundwasser könnte nun die Erklärung liefern.

Das Ausmaß des Meeresanstiegs ist für hunderte Millionen von Küsten- und Inselbewohnern eine lebenswichtige Frage. Für sie kann schon ein minimaler Anstieg, wenn er sich Jahr für Jahr wiederholt, dramatische Konsequenzen haben. Die Studie wurde in der jüngsten Ausgabe des Wissenschaftsmagazin „Nature Geoscience“ veröffentlicht.

Kultur

„Avengers“ an den US-Kinokassen nicht zu stoppen

„Avengers“ bleibt an den nordamerikanischen Kinokassen weiter der Überflieger - und sorgt dafür, dass „Battleship“ baden geht. In seiner dritten Woche sackte der Superhelden-Film in den USA und Kanada mit 55 Millionen Dollar (43 Millionen Euro) mehr als doppelt soviel ein wie der Science-Fiction-Neueinsteiger mit 25,3 Millionen Dollar (19,7 Millionen Euro). Das berichtete der „Hollywood Reporter“ heute unter Berufung auf erste Hochrechnungen.

„Diktator“ nur auf Platz drei

Und auch Sacha Baron Cohens „Diktator“ konnte in seiner ersten Woche nicht die Macht an den Kinokassen an sich reißen. Trotz groß angelegtem Werbewirbel schaffte es der Klamauk-Streifen mit 17,4 Millionen Dollar nur auf Rang drei. Dass Namen wie Cameron Diaz, Jennifer Lopez und Chris Rock nicht gleichzeitig Garanten für die Übernahme der Top-Position sind, zeigte sich bei „Was passiert, wenn’s passiert ist“. Die Komödie, die am 16. August in den deutschen Kinos anlaufen soll, stieg in Nordamerika mit 10,5 Millionen auf dem fünften Platz ein, während sich Johnny Depps „Dark Shadows“ in seiner zweiten Woche mit 12,7 Millionen Dollar auf die vier schob.

Cannes: Premiere von Hanekes „Amour“ verregnet

Widrige Wetterbedingungen und stürmische Stimmung bei der offiziellen Premiere von Michael Hanekes „Amour“ im Wettbewerb der Filmfestspiele in Cannes: Starker Wind und dichter Regen sorgten heute an der Cote d’Azur nicht nur dafür, dass Abendvorführungen abgesagt wurden, sondern auch dass die Stars am roten Teppich wenig feierlich unter großen blauen Schirmen Zuflucht suchen mussten. Haneke schritt unter anderem mit seinen Darstellern Jean-Louis Trintignant, Emmanuelle Riva und Isabelle Huppert die große Feststiege vor dem Grand Theatre Lumiere hinauf.

Bei der Pressevorführung am Vormittag war „Amour“ mit großer Begeisterung und lange andauerndem Applaus bedacht worden. Einige internationale Kritiker schrieben in ersten Reaktionen bereits enthusiastisch von einem heißen Anwärter auf die Goldene Palme. Der ebenso zärtliche wie erschütternde Film über das Sterben zeigt den Versuch des alten Paares Georges und Anne, mit dem Schlaganfall und dem schleichenden Verfall von Anne zurechtzukommen. Haneke hatte zuletzt mit „Das weiße Band“ vor drei Jahren in Cannes die Goldene Palme davongetragen.

Die aufwendigste Produktion der Wiener Festwochen

Ariane Mnouchkine und ihr Theatre du Soleil sind wieder in Wien. Im Gepäck hat das Pariser Theaterkollektiv die Inszenierung „Schiffbruch mit verrückter Hoffnung [Aurores]“ - eines der Highlights der Festwochen und zugleich die technisch aufwendigste Produktion in diesem Jahr.

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Lifestyle

150.000 Besucher beim GTI-Treffen

Das 31. GTI-Treffen in Reifnitz ist heute zu Ende gegangen. Die Besucheranzahl wird heuer auf 150.000 geschätzt. Die Polizei spricht von einem ruhigen Treffen, dennoch stieg die Zahl der Radarstrafen und Organmandate um ein Drittel.

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Auto- und Bootskorso bei Narzissenfest

Mit dem Auto- und dem Bootskorso hat das 53. Narzissenfest in der Region Ausseerland-Salzkammergut traditionell heute seinen Höhepunkt gefunden. Millionen Narzissenblüten wurden zu kunstvollen Figuren verarbeitet.

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Leute

„Terminator 3“-Star sendet Lebenszeichen per E-Mail

Der seit über zehn Tagen verschwundene Schauspieler Nick Stahl („Terminator 3“) hat sich mit einer E-Mail bei Freunden gemeldet. Wie seine Ehefrau Rose gestern (Ortszeit) der US-Zeitschrift „People“ bestätigte, habe Stahl in der Nachricht angekündigt, auf dem Weg in eine Entzugsklinik zu sein.

„Ich bin erleichtert“, sagte seine Frau, die sich am Freitag Sorgen gemacht hatte, dass ihr Mann nicht mehr am Leben sein könnte. Sie sei allerdings skeptisch, dass Stahl sich tatsächlich in die Reha begebe.

Der 32-jährige Schauspieler war Anfang der Woche von seiner Frau bei der Polizei als vermisst gemeldet worden. Sie habe ihn seit dem 9. Mai nicht mehr gesehen, erklärte sie. Das Paar lebt seit Jänner getrennt. Sie sind Eltern einer zweijährigen Tochter.

Seit langem Drogenprobleme

Stahl habe seit langem unter Drogenproblemen gelitten und immer wieder versucht, seine Sucht in den Griff zu bekommen, sagte die Ehefrau. Er sei häufiger über mehrere Tage hinweg verschwunden, aber nie zuvor für einen so langen Zeitraum.

An der Seite von Mel Gibson hatte Stahl mit 13 Jahren in dem Streifen „Der Mann ohne Gesicht“ (1993) sein Filmdebüt gegeben. Mit Arnold Schwarzenegger und Claire Danes war er 2003 in „Terminator 3: Rebellion der Maschinen“ in der Rolle des jungen John Connor zu sehen. Er spielte auch in Filmen wie „Sin City“ und „In the Bedroom“ mit.

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg hat geheiratet

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg hat geheiratet. Auf seiner Facebook-Seite postete der 28-Jährige gestern (Ortszeit) ein Hochzeitsfoto von sich und seiner Frau Priscilla Chan. Auf Chans Facebook-Seite stand unter Beziehungsstatus der Vermerk: Seit dem 19. Mai 2012 verheiratet mit Mark Zuckerberg. Die beiden sind seit ihrer Studienzeit ein Paar.

Erst am Freitag hatte Zuckerberg sein Unternehmen an die Börse gebracht. Zusammen mit Kommilitonen hatte er das Soziale Netzwerk 2004 als digitales Jahrgangsbuch für Studierende auf die Beine gestellt. Schon im ersten Jahr zog Facebook rund eine Million Nutzer an. Noch in diesem Jahr dürfte die Milliardenmarke geknackt werden.