Letzte Meldung

PK in München: Amoklauf ein Jahr geplant

Der Amokläufer von München hat seine Tat ein Jahr lang geplant, das hat der bayerische LKA-Präsident Robert Heimberger heute Mittag in einer Pressekonferenz bestätigt. Er bestätigte auch einen Bericht der „Süddeutschen Zeitung“, dass sich der Todesschütze seine Waffe aller Wahrscheinlichkeit nach im Darknet besorgt habe.

Der Amokschütze sei selbst nach Winnenden gefahren, um sich am Ort des Schauplatzes des Amoklaufs im Jahr 2009 umzusehen, erklärte LKA-Präsident Heimberger. Dort habe er auch Fotos gemacht.

Eigenes Manifest verfasst

Berichte, wonach auf dem Rechner des 18-Jährigen auch das „Manifest“ des norwegischen Massenmörders Anders Behring Breivik entdeckt worden sein soll, bestätigten die Ermittler nicht. Er habe ein eigenes schriftliches „Manifest“ zu seinen geplanten Taten verfasst, das derzeit aber noch ausgewertet werde.

Der Schüler David S. sei aber ein begeisterter Ego-Shooter-Spieler gewesen und habe vor allem das Spiel „Counter Strike: Source“ gespielt.

Einzeltäter mit einer einzigen Waffe

Der Täter hat am Tatort aus seiner Pistole fast 58 Schüsse abgegeben. 57 Hülsen seien dort entdeckt worden, die „eindeutig“ der Tatwaffe zugeordnet werden könnten, sagte LKA-Präsident Heimberger. 57 der am Tatort gefundenen Patronenhülsen seien der Waffe des Täters zuzuordnen, die einzige zusätzliche Hülse stamme aus der Waffe eines Polizisten. Das bestätige laut Heimberger die Ermittler bei ihren Erkenntnissen, dass es sich um einen Einzeltäter mit einer einzigen Waffe gehandelt habe.

Einen Facebook-Account habe der Täter entgegen anderslautenden Meldungen hingegen nicht gehackt. Er habe vielmehr einen Fake-Account für eine existierende Person angelegt, mit dem er gezielt Opfer an den Tatort locken wollte.

Keine Mitschüler unter den Opfern

Mitschüler des Täters sind laut Staatsanwalt Thomas Steinkraus-Koch nicht unter den Opfern. Zur Wahl des Ortes und Zeitpunkts seines Amoklaufs können die Ermittler bisher nichts sagen. Dass mehrere Jugendliche mit Migrationshintergrund zu den Todesopfern gehören, bewertet die Polizei als Zufall. Diese McDonald’s-Filiale werde oft von Migrantenkindern besucht, sagte LKA-Präsident Heimberger.

Die Eltern des Amokschützen seien nach wie vor nicht vernehmungsfähig, sagte Heimberger.

Ausland

Saudi-Arabien richtete erneut vier Menschen hin

In Saudi-Arabien sind heute erneut vier Menschen hingerichtet worden. Sie sollen nach einem Streit um Land sechs Mitglieder ihres Stammes ermordet haben, wie das Innenministerium nach Angaben der saudi-arabischen Nachrichtenagentur SPA mitteilte. Damit stieg die Zahl der Exekutionen in dem Land seit Jahresbeginn auf 105.

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International kritisiert seit Langem die steigende Zahl der Hinrichtungen in der Golfmonarchie. Die Organisation verlangt die Abschaffung der Todesstrafe, nicht zuletzt weil es im Justizsystem des Landes schwere Fehler und unfaire Prozesse gebe.

Am 2. Jänner waren 47 Menschen wegen „Terrorismus“ hingerichtet worden, darunter der schiitische Geistliche Nimr al-Nimr. Seine Exekution hatte zu einer diplomatischen Krise zwischen dem schiitischen Iran und dem sunnitischen Saudi-Arabien geführt.

Bagdad: Mindestens zehn Tote bei Selbstmordattentat

Bei dem Selbstmordattentat in der irakischen Hauptstadt Bagdad ist die Anzahl der Todesopfer auf mindestens zehn gestiegen. Nach Polizeiangaben sprengte sich der Täter heute in dem überwiegend von Schiiten bewohnten Viertel Kadhimija in die Luft. Mindestens 30 weitere Menschen wurden verletzt.

Das IS-Sprachrohr Amak beanspruchte die Tat in einer Internetbotschaft für die Terrormiliz Islamischer Staat (IS). Die Dschihadisten hatten in den vergangenen Monaten eine Reihe blutiger Anschläge auf Schiiten und Sicherheitskräfte im Irak verübt. Zuletzt kamen bei einer Explosion in Bagdad knapp 300 Menschen ums Leben.

Flüchtlinge: Ankünfte in Griechenland leicht gestiegen

Die Zahl der aus der Türkei in Griechenland ankommenden Flüchtlinge ist am Wochenende erstmals wieder leicht gestiegen. Seit Freitagfrüh seien insgesamt 294 Neuankünfte registriert worden, berichtete der TV-Sender „Skai“ unter Verweis auf Regierungszahlen. Heute hätten Boote der EU-Grenzschutzagentur Frontex 52 Menschen vor der Ägäis-Insel Lesbos aufgenommen.

Sie seien in zwei völlig überfüllten Schlauchbooten auf dem offenen Meer getrieben. Die Frontex-Beamten hätten sie in das Auffanglager Moria auf der Insel gebracht. Über die Nationalität der Schutzsuchenden gab es vorerst keine Informationen. Seit dem Abschluss des EU-Türkei-Deals Mitte März erreichen kaum noch Flüchtlinge die griechischen Ägäis-Inseln.

Vor dem Hintergrund des gescheiterten Putschversuchs in der Türkei und der folgenden Repressionsmaßnahmen der Regierung in Ankara befürchteten die Behörden in Athen nun aber vermehrte Asylanträge von türkischen Staatsbürgern.

Schlepper in Italien verhaftet: 16 Leichen an Bord

Die italienische Polizei hat zwei mutmaßliche Schlepper festgenommen. Sie werden beschuldigt, bis an die Grenze italienischer Gewässer ein großes Boot mit 400 Migranten an Bord geführt zu haben. Im Lagerraum wurden die Leichen von 15 Männern und einem Jugendlichen entdeckt, die an Abgasen gestorben sein sollen, wie die Polizei berichtete.

Die Festgenommenen stammen sehr wahrscheinlich aus Nigeria oder Somalia. Ihnen wird mehrfacher Mord und Schlepperei vorgeworfen. In Italien sind sie nicht vorbestraft.

Die Überlebenden wurden an Bord des irischen Marineschiffs „James Joyce“ in den Hafen der Stadt Vibo Valentia in Kalabrien gebracht. An Bord des Schiffes, das heute Vormittag eingetroffen ist, befanden sich insgesamt 622 Migranten, circa 100 davon sind unbegleitete Minderjährige. Sie wurden bei verschiedenen Einsätzen im Mittelmeer gerettet.

Riesige Trauerfeier für Regierungskritiker in Kambodscha

Zehntausende Kambodschaner haben heute dem ermordeten Regierungskritiker Kem Ley das letzte Geleit gegeben. Der Trauerzug in der Hauptstadt Phnom Penh erstreckte sich über mehrere Kilometer, während Tausende weitere Menschen dem getöteten Bürgerrechtler und Radiokommentator am Straßenrand die Ehre erwiesen. Viele trugen weiße T-Shirts mit dem Porträt Kem Leys und den Worten: „Trockne deine Tränen, setze deinen Weg fort.“

„Er war ein Spiegel der Gesellschaft, ein Held. Seine Ermordung ist ein riesiger Verlust für die Demokratie“, sagte der 39-jährige Hul Chan, der am Beerdigungszug teilnahm. Der Trauerzug, der mit der Beisetzung Kem Leys in seinem Heimatdorf rund 70 Kilometer südlich der Hauptstadt enden sollte, war die größte öffentliche Versammlung der vergangenen Jahre in Kambodscha.

Politische Hintergründe für Mord vermutet

Der 46-jährige Kem Ley war am 10. Juli in Phnom Penh erschossen worden. Als Tatverdächtiger wurde ein früherer Soldat festgenommen, der Kem Ley angeblich wegen ausstehender Schulden tötete. Viele Kambodschaner gehen aber davon aus, dass der Mord politische Hintergründe hatte. Kem Ley war bekannt für seine unverblümte Kritik an Ministerpräsident Hun Sen, der das südostasiatische Land seit Jahrzehnten regiert.

Allerdings kritisierte Kem Ley auch die Oppositionsparteien und warb für einen politischen Neuanfang in dem von Korruption geprägten Land. Des Weiteren setzte er sich für eine Land- und Arbeitsrechtsreform ein. „Kem Ley war jemand, der kein Blatt vor den Mund nahm und scharfe Kritik an sozialen Ungerechtigkeiten übte“, sagte Am Sam Ath von der Bürgerrechtsgruppe Licadho. „Die Menschen stehen auf gegen Ungerechtigkeit.“

Zahlreiche Festnahmen von Regierungskritikern

Die Opposition wirft der Regierung vor, wieder verstärkt gegen ihre Kritiker vorzugehen. In den vergangenen Monaten wurden zahlreiche Regierungskritiker und Menschenrechtsaktivisten festgenommen. UNO-Rechtsexperten äußerten sich besorgt über den Mord an Kem Ley, der einen „besorgniserregenden negativen Trend in Kambodscha“ zeige, wo Bürgerrechtler zunehmenden Einschränkungen ausgesetzt seien.

Video dazu in iptv.ORF.at

Geleakte E-Mails sorgen bei US-Demokraten für Streit

Kurz vor dem Nominierungsparteitag der US-Demokraten sorgt die Veröffentlichung parteiinterner E-Mails für Wirbel, die eine Voreingenommenheit der Parteiführung gegenüber dem Präsidentschaftsbewerber Bernie Sanders belegen sollen.

Die Enthüllungsplattform Wikileaks hatte am Freitag mehr als 19.000 E-Mails veröffentlicht, die sieben Mitglieder der Parteiführung versendet oder erhalten hatten. Die Nachrichten könnten die mühsam erreichte Einheit der Partei beeinträchtigen und den Republikanern Wahlkampfstoff liefern.

Sanders-Anhänger fordern Aufklärung

Das Sanders-Lager forderte gestern Aufklärung. Die Parteiführung der Demokraten müsse gemäß ihrer Satzung in den Vorwahlen neutral bleiben, sagte Sanders’ Wahlkampfleiter Jeff Weaver dem Sender ABC. „Sie war es aber ganz eindeutig nicht.“ Die E-Mails legten den Verdacht nahe, die Parteiführung habe „ihr Gewicht für Clinton in die Waagschale geworfen“. Die Verantwortlichen müssten sich erklären, forderte Weaver.

In einer von Wikileaks veröffentlichten E-Mail vom 5. Mai fragt der Finanzvorstand der Partei, Brad Marshall, ob jemand eine namentlich nicht genannte Person, mutmaßlich Sanders, in den konservativen Bundesstaaten Kentucky und West Virginia nach seinen religiösen Überzeugungen fragen könne. „Glaubt er an Gott?“, heißt es in der E-Mail. „Ich glaube, ich habe gelesen, er sei Atheist.“ Das Hervorheben dieses Umstands könnte beim Wahlergebnis in den religiösen Bundesstaaten „einige Prozentpunkte Unterschied machen“.

Marshall „kann sich nicht erinnern“

Marshall sagte nun der Nachrichtenseite Intercept, er könne sich an diese E-Mails nicht erinnern. Die E-Mail müsse sich auch nicht unbedingt auf Sanders beziehen, sondern könnte auch einen seiner Unterstützer gemeint haben.

Wikileaks veröffentlichte außerdem eine E-Mail vom 21. Mai, in der die Vorsitzende der Demokratischen Partei, Debbie Wasserman Schultz, die Kandidatur von Sanders für aussichtslos erklärt. In dem E-Mail-Wechsel ging es um Sanders’ Ankündigung, er würde Wasserman Schultz nach seiner Wahl zum Präsidenten von ihrem Posten ablösen. „Das ist eine alberne Geschichte“, schrieb Wasserman Schultz. „Er wird nicht Präsident werden.“

Clinton hofft auf Unterstützung von Sanders

Sanders war als völliger Außenseiter in das Nominierungsrennen gegen die haushohe Favoritin Hillary Clinton gestartet. Mit seinen Forderungen nach sozialer Gerechtigkeit und Zähmung der Finanzmärkte hatte er jedoch rasch eine breite Anhängerschaft vor allem unter jungen linksgerichteten Wählern hinter sich versammelt und in einer Reihe von Bundesstaaten die Vorwahlen gewonnen.

Clinton setzt nun darauf, dass der Senator seine Millionen von Anhängern in ihr Lager einbringt. Am Montag beginnt der Parteitag, der sie offiziell zur Präsidentschaftskandidatin machen soll.

Arabische Außenminister wollen „Terrorismus besiegen“

Die Außenminister der Mitgliedsstaaten der Arabischen Liga haben bei einem Treffen in Mauretanien dazu aufgerufen, den „Terrorismus zu besiegen“. „Das ist eine Priorität“, sagte der ägyptische Außenminister Sameh Schukri zum Auftakt des Treffens gestern in der Hauptstadt Nouakchott.

Sein mauretanischer Kollege Isselkou Ould Ahmed Izidbih rief die arabischen Staaten auf, sich dafür besser mit den afrikanischen Ländern abzustimmen. Die Minister vereinbarten auch, alle Initiativen zu unterstützen, die „zur Beendigung der Krisen in der arabischen Welt“ führen können, besonders die Konflikte in Syrien, Libyen und im Jemen.

„Endgültige Lösung“ für Nahost-Konflikt gefordert

Außerdem forderten sie eine „endgültige Lösung“ für den israelisch-palästinensischen Konflikt. Sie begrüßten in diesem Zusammenhang eine Initiative Frankreichs und Ägyptens, um die festgefahrenen Friedensgespräche wieder in Schwung zu bringen.

Anfang der Woche kommen in Nouakchott die Staats- und Regierungschefs der Mitgliedsstaaten zusammen. Erwartet werden neben Ägyptens Präsident Abdel Fattah al-Sisi und Saudi-Arabiens König Salman auch der sudanesische Präsident Omar al-Bashir, der wegen Völkermords und Kriegsverbrechen in Darfur vom Internationalen Strafgerichtshof gesucht wird. Mauretanien ist aber nicht Mitglied des Tribunals, weshalb kaum zu erwarten ist, dass es den Haftbefehl gegen Bashir vollstreckt.

Inland

Flüchtlinge: Weiterhin 18.000 Notquartierplätze in Evidenz

In Österreich werden aktuell rund 18.000 Plätze für Flüchtlinge in Evidenz gehalten. Betreut wurden und werden diese Notquartiere von Hilfsorganisationen, wobei die Sonderrichtlinie für die Förderungen mit Ende Juni ausgelaufen ist. Seit vergangenem Herbst wurden laut Innenministerium rund 62 Mio. Euro an die NGOs ausbezahlt.

Im Vorjahr wurde basierend auf einer Sonderrichtlinie des Bundes für Förderungen ein Prozedere für die Betreuung von Transitflüchtlingen mit den NGOs vereinbart. Dieses sah vor, dass die Hilfsorganisationen ihre Kosten monatlich beim Innenministerium melden und diese für das Vormonat rückerstattet bekommen. Seit Herbst 2015 belief sich diese Summe auf 62 Mio. Euro.

Plätze werden für kurzfristigen Bedarf bereit gehalten

Die Sonderrichtlinie lief wie vereinbart Ende Juni aus. Nun gehe es um „Vorhalteleistungen“: Für den Fall, dass es wie im vergangenen Jahr kurzfristig großen Bedarf gibt, wird eine Struktur aufrechterhalten, erklärte ein Sprecher des Innenministeriums gegenüber der APA.

Konkret handelt es sich um rund 7.000 feste Plätze sowie weitere Möglichkeiten, sodass insgesamt 18.000 Plätze innerhalb kürzester Zeit zur Verfügung stehen. Mit den Hilfsorganisationen sei hierzu bereits eine Vereinbarung getroffen worden, lediglich mit der Stadt Wien gebe es noch „konstruktive Gespräche“.

Geringe Kosten für Evidenzhaltung

Für die Quartiere, die derzeit in Evidenz gehalten werden, fallen laut Gerry Foitik vom Roten Kreuz lediglich geringe Kosten an. „Die Vorsichtsmaßnahme ist gerechtfertigt, das passt so“, meinte er im Gespräch mit der APA. Der Bundesrettungskommandant geht aber davon aus, dass es keinen staatlich organisierten Flüchtlingstransit wie im Vorjahr mehr geben wird.

Zahl der Pflegegeldbezieher geht zurück

Die Zahl der Pflegegeldbezieher war auch im Juni gegenüber dem Vorjahr leicht rückläufig. Laut aktuellsten Daten des Sozialministeriums bezogen im Juni um 0,48 Prozent weniger Personen die Geldleistung als im gleichen Zeitraum 2015. Insgesamt dürfte die Zahl der Pflegebedürftigen laut Sozialministerium in Zukunft aber wieder ansteigen.

Insgesamt waren im Juni 454.159 Menschen pflegebedürftig. Exklusive all jener Pflegebedürftigen, deren Pflegegeldbezug wegen Spitalsaufenthalten ruhte, bezogen 447.266 Personen die Geldleistung; im Juni 2015 waren es noch 449.414 Personen gewesen (ein Minus von rund 0,48 Prozent).

Pflegegeldreform Grund für Rückgang Anfang des Jahres

Bereits im Jänner dieses Jahres war die Zahl der Pflegegeldbezieher - erstmals seit Jahrzehnten - leicht gesunken. Grund für den Rückgang im Jahresvergleich ist laut Auskunft aus dem Sozialministerium vor allem die in den Jahren 2015/2016 umgesetzte Pflegegeldreform: Diese brachte bereits mit Jänner des Vorjahres einen erschwerten Zugang in die Pflegestufen 1 und 2: Seitdem ist für den Bezug der Geldleistungen in diesen Stufen Bedingung, dass Betroffene für die erste Stufe einen Pflegebedarf von 65 Stunden nachweisen müssen (statt früher 60).

Für den Bezug der Geldleistung in Stufe zwei muss ein Pflegeaufwand von 95 Stunden (statt früher 85) vorliegen. Im Gegenzug brachte die Reform per 1. Jänner 2016 eine Anhebung des Pflegegeldes von zwei Prozent - und zwar über alle sieben Stufen hinweg.

Erneuter Anstieg erwartet

Dass die Zahl der Bezieher im Jahresvergleich auch jetzt noch sinkt, betrachtet man im Ministerium als „Nachwirkeffekt“ dieser Reform. Für die Zukunft erwartet man im Ressort von Sozialminister Alois Stöger (SPÖ) aber einen erneuten Anstieg der Pflegegeldbezieher.

Darauf deuten auch die Zahlen im Monatsvergleich hin: Im heurigen Juni sank zwar die Zahl der Pflegegeldbezieher gegenüber dem Vormonat Mai noch marginal um 229 Personen. Insgesamt stieg die Zahl der Pflegebedürftigen (inklusive jener, die im Spital betreut wurden) aber wieder an - und zwar minimal um 0,02 Prozent. Auch im Mai war die Zahl der Pflegebedürftigen - aber auch jener der Pflegegeldbezieher - gegenüber dem Vormonat geringfügig angestiegen.

Von den Pflegegeldbeziehern entfielen im Juni 26 Prozent auf Stufe 1, 25 Prozent auf Stufe 2, 18 Prozent auf Stufe 3, 14 Prozent auf Stufe 4, elf Prozent auf Stufe 5, vier Prozent auf Stufe 6 und zwei Prozent auf Stufe 7. Die Einstufung in die einzelnen Pflegestufen orientiert sich nach dem Pflegebedarf nach Stunden.

BUWOG-Anklage: Die unangenehmsten Fragen für Grasser

Erste Einblicke in die noch geheime BUWOG-Anklage machen klar: Die Anwälte von Ex-Finanzminister Karl Heinz Grasser und den 15 anderen Beschuldigten werden sich ordentlich ins Zeug legen müssen, um die Vorwürfe zu entkräften. Ein zentraler Punkt dabei: Woher kam der Tipp an den späteren BUWOG-Käufer Immofinanz, wie hoch man bieten müsse? Die Staatsanwaltschaft ist sich sicher: Es kann nur Grasser gewesen sein - und listet dafür viele bisher unbekannte Umstände auf. Aufgrund der Indizien lässt sich aber auch schon vermuten, wie sich Grasser verteidigen könnte.

Mehr dazu in Wie es zum „Tag der Tage“ kam

Sport

Bundesliga: St. Pölten brennt auf Ligadebüt

Aufsteiger St. Pölten brennt auf das Oberhausdebüt heute (16.00 Uhr, live in ORF eins und im Livestream) gegen die Wiener Austria. Ein ganz besonderes Spiel wird es für Coach Karl Daxbacher, der mit der Austria auf seinen Herzensverein trifft, für den er mehr als 500 Pflichtspiele absolviert und später rund viereinhalb Jahre als Trainer gearbeitet hatte.

Vor dem Bundesliga-Debüt der St. Pöltener sind die Rollen klar verteilt - Favorit ist die Austria, doch Daxbachers Team will sich in der NV-Heimarena so teuer wie möglich verkaufen.

Mehr dazu in sport.ORF.at

Tennis: Doppel-Spezialist Peya zeigt vor Rio auf

Zwei Wochen vor seinem Doppel-Auftritt bei Olympia in Rio ist der Wiener Alexander Peya gestern (Ortszeit) in sein 39. Finale auf der Tennis-Tour eingezogen.

Im Halbfinale des ATP-500-Turniers von Washington besiegte er mit dem Polen Lukasz das finnisch-australische Duo Kubot Henri Kontinen/John Peers 4:6 7:6 (7/4) 10:3. Finalgegner sind Daniel Nestor/Edouard Roger-Vasselin (CAN/FRA/2).

Mehr dazu in sport.ORF.at

Wirtschaft

Bankomatgebühr: Bankensparte in WKÖ gegen Verbot

Die Bankensparte in der Wirtschaftskammer spricht sich gegen ein gesetzliches Verbot von Bankomatgebühren aus, wie es das Sozialministerium forciert. Die Kreditwirtschaft sei für eine klare Kennzeichnung statt „Entgeltverbote“, heißt es in einer Aussendung am Sonntag.

„Wir sagen ein klares Ja zu Transparenz und Kennzeichnung, sehen aber keinen Anlass für voreilige Schnellschüsse, nur weil ein einzelner kleiner Anbieter für Bankomatbehebungen ein Entgelt einhebt“, sagt Franz Rudorfer, Geschäftsführer der Bundessparte Bank und Versicherung der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Verbot wie „mit Kanonen auf Spatzen schießen“

Von rund 8.500 Bankomaten in Österreich würden bei gerade einmal rund 70 nunmehr Gebühren für Abhebungen verlangt. Im Sinne der Transparenz sollte das klar gekennzeichnet werden. „Darauf mit einem gesetzlichen Verbot, also unter anderem mit einem massiven Eingriff in die unternehmerische Freiheit zu reagieren, bedeutet hingegen, mit Kanonen auf Spatzen zu schießen“, so Rudorfer. In Österreich gebe es bei den Konten ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Sozialminister Alois Stöger (SPÖ) hat einen Gesetzesentwurf für ein Verbot von Bankomatgebühren ausgearbeitet. In Österreich werden seit Kurzem bei Bankomaten von Euronet Gebühren bei der Geldabhebung verlangt.

Tesla soll Übernahme von Solarfirma planen

Der Elektroautobauer Tesla kommt Insidern zufolge bei seinem geplanten Einstieg in den Markt für Ökostrom voran. Tesla und der Solarmodulhersteller SolarCity lägen bei der Überprüfung der Bücher in den letzten Zügen und könnten sich bereits in den nächsten Tagen auf die Bedingungen für die Übernahme von Solar City durch Tesla einigen, sagten mit den Verhandlungen vertraute Personen gestern.

Es sei aber noch nicht ganz auszuschließen, dass das Geschäft doch noch platzen könnte. Tesla will SolarCity für 2,8 Mrd. Dollar (2,54 Mrd. Euro) übernehmen. Das gehört zu dem neuen „Masterplan“ von Tesla-Chef Elon Musk, der den E-Auto-Pionier zu einem Komplettanbieter für Elektromobilität ausbauen will.

Die beiden Firmen sind bereits verbunden. Musk ist bei beiden größter Anteilseigner und steht dem Verwaltungsrat von SolarCity vor. Der Hersteller von Solarmodulen hat ein Komitee gegründet, das sich mit dem Vorstoß von Musk befassen soll. Darüber hinaus hat sich SolarCity nicht öffentlich zu den Plänen von Musk geäußert. Wegen der immensen Investitionen sind diese bei Investoren umstritten.

IT

Medien: Verizon vor Kauf von Yahoo

Der Telekomkonzern Verizon steht laut Medienberichten kurz davor, den Bieterwettstreit um den Internetpionier Yahoo für sich zu entscheiden. Der Kaufpreis liege bei rund fünf Mrd. Dollar (4,5 Mrd. Euro), hieß es unter Berufung auf informierte Personen am Wochenende.

Der Deal könne in den nächsten Tagen bekanntgegeben werden, berichteten der Finanzdienst Bloomberg, das „Wall Street Journal“, die „Financial Times“ und das Technologieblog Recode. Zugleich sei es auch nicht ausgeschlossen, dass einer der anderen Interessenten noch mit einem angehobenen Gebot dazwischenschlage.

Zusammenlegung mit AOL als Konkurrenz zu Google und Co.

Verizon galt in dem monatelangen Verkaufsprozess schon lange als der aussichtsreichste Bewerber. Nach bisherigen Informationen will der Telekomriese Yahoo mit seiner Internetsparte AOL zusammenlegen. Die Hoffnung dabei sei, dass man so einen schlagkräftigeren Konkurrenten für Google und Facebook bei Onlinewerbung aufbauen könne.

Yahoo hatte sich zum Verkauf gestellt, nachdem es nicht gelungen war, die Beteiligung an der chinesischen Handelsplattform Alibaba steuerfrei für die Aktionäre abzuspalten. Nun soll stattdessen das Kerngeschäft abgestoßen werden.

Chronik

15 Stunden im Stau: Chaos zu Ferienbeginn in England

Wegen erhöhter Sicherheitsmaßnahmen in Frankreich und wegen des Ferienbeginns in Großbritannien haben zahllose Briten das Wochenende im Stau verbracht. Britische Fernsehsender zeigten heute Bilder von Autos, die Stoßstange an Stoßstange auf den Autobahnen Richtung Fährhafen von Dover standen.

Berichten zufolge standen manche Autofahrer bis zu 15 Stunden im Stau. Freiwillige verteilten Tausende Flaschen Trinkwasser, Autofahrer wurden aufgefordert, genügend Proviant mitzunehmen.

Erhöhte Sicherheitsvorkehrungen führen zu Rückstau

Der Fährhafen von Dover wird von vielen britischen Urlaubern genutzt, um nach Calais oder Dünkirchen in Nordfrankreich überzusetzen. Auch der Eingang zum Eurotunnel liegt in der Nähe. Der britische Autobahnbetreiber Highways England erklärte, erhöhte Sicherheitsvorkehrungen der französischen Grenzpolizei nach den Anschlägen von Paris und Nizza führten zu einem Rückstau in Großbritannien.

Die Hafenverwaltung von Dover erklärte, die französische Grenzpolizei habe zudem zu wenig Beamte im Einsatz. Das britische Innenministerium erklärte, die Staus seien „außergewöhnlich“ gewesen, „aber Sicherheit geht vor“.

Video dazu in iptv.ORF.at

D: 22-Jähriger mit Messer löste Panik in Regionalzug aus

Ein offenbar psychisch instabiler 22-Jähriger hat Panik in einem Regionalzug in Niedersachsen (Deutschland) ausgelöst, als er Reisende mit einem Messer bedrohte.

Verletzt wurde niemand, der stark alkoholisierte Angreifer stellte sich nach einer zwischenzeitlichen Flucht und ist nun in Gewahrsam, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Reisende fürchteten offenbar eine Gewalttat wie in Würzburg und München.

Bei Fahrscheinkontrolle „äußerst aggressiv“ reagiert

Der Vorfall ereignete sich in der Nacht auf heute im Metronom von Hamburg nach Bremen. Der 22-Jährige reagierte nach Angaben der Polizei „äußerst aggressiv“, als er nach seinem Fahrschein gefragt wurde.

Ein Zugbegleiter verriegelte daraufhin das Abteil, aus dem der wegen verschiedener Gewaltdelikte bereits polizeibekannte Mann aber am Bahnhof Sottrum wieder ausbrach und daraufhin mit gezücktem Messer durch den Zug rannte.

„Mehrere Reisende, die Parallelen zu den Vorfällen von Würzburg und München fürchteten, gerieten in Panik und verließen fluchtartig den Zug“, teilte die Polizei mit. „Ersten Zeugenangaben zufolge soll der Mann einer 20-jährigen Reisenden das Messer am Hals vorbei geführt haben, einer 19-Jährigen soll er versucht haben, in den Rücken zu stechen.“ Beide Frauen blieben unverletzt, erlitten jedoch einen Schock.

Motiv noch unklar

Das Motiv des 22-Jährigen ist laut Polizei noch unklar. Der Mann sei stark angetrunken gewesen und offenbar psychisch instabil. Neben einem Messer hatte er auch einen Schlagstock und Pfefferspray bei sich.

Der 22-Jährige sprang am Bahnhof Ottersberg aus dem Zug und bedrohte auf dem Bahnsteig wartende Reisende, bevor er flüchtete. Gegen 3.25 Uhr stellte sich der 22-Jährige freiwillig und ließ sich widerstandslos festnehmen.

Unwetter in NÖ: Kirchturm in Flammen

Ein Blitzschlag hat heute in den frühen Morgenstunden die Pfarrkirche Droß (Niederösterreich) in Brand gesetzt. Das Dach des Kirchturms stand in Flammen. Unwetterschäden gab es auch in den Bezirken Mistelbach und Korneuburg.

Mehr dazu in noe.ORF.at

Heftige Unwetter auch in Tirol

Ein heftiges Unwetter sorgte gestern auch in Tirol für Überflutungen und mehrere Feuerwehreinsätze. In Kössen gab es mehrere Erdrutsche. Keller und Straßen wurden überflutet.

Mehr dazu in tirol.ORF.at

Tiger töteten Frau in chinesischem Safaripark

Mehrere Tiger haben in einem chinesischen Safaripark eine Frau getötet und eine weitere verletzt. Eine der Frauen war gestern nach einem Streit mit ihren Mitfahrern aus dem Auto ausgestiegen, wie die Nachrichtenwebsite Chinanews heute berichtete.

Als ein Tiger die Frau angriff und fortzerrte, verließ eine zweite Frau den Wagen, um ihr zur Hilfe zu kommen. Sie wurde von einem zweiten Tiger angegriffen und totgebissen.

Laut der Nachrichtenwebsite Sohu konnten Parkangestellte die erste Frau retten, sie kam ins Krankenhaus. Chinanews berichtete, der Park in der Region Peking sei nach dem Vorfall für „Verbesserungen“ geschlossen worden.

In dem Park können Besucher wie bei einer Safari im eigenen Wagen zwischen frei lebenden Tieren herumfahren. Die Besucher werden ausdrücklich davor gewarnt, ihr Auto zu verlassen. Laut Sohu war in dem Park bereits vor zwei Jahren ein Wärter bei einem Tigerangriff getötet worden.

Kultur

Klassik Stiftung Weimar entdeckt von Nazis geraubte Bücher

Die Klassik Stiftung Weimar ist bei den Forschungen zur Herkunft von in der Nazi-Zeit erworbenen Kunstgütern aus jüdischem Besitz auch auf geraubten Besitz anderer NS-Opfer gestoßen. Bei den Recherchen wurden rund 600 Bücher aus Bibliotheken politischer Nazi-Gegner wie Sozialdemokraten und Gewerkschaften entdeckt, wie der MDR berichtete. Die Staatskanzlei bestätigte das heute.

Die Stiftung untersucht seit mehreren Jahren die Herkunft von Kunstgütern in ihrem Bestand, die während des Nationalsozialismus etwa in das Weimarer Goethe- und Schiller-Archiv gelangten. Nach früheren Angaben hat sie in ihren Beständen mehrere tausend Kunstgüter, bei denen der Verdacht auf NS-Raubkunst besteht.

Auch fragwürdige Ankäufe werden untersucht

Dabei geht es nicht nur um Stücke, die den rechtmäßigen Eigentümern durch gezielte Zwangsmaßnahmen entzogen wurden. Auch fragwürdige Ankäufe von Büchern oder Kunstwerken aus Privatbesitz stehen im Fokus. Vor drei Jahren hatte sich die Stiftung etwa mit den Erben des von den Nazis verfolgten Juden Arthur Goldschmidt (1883 - 1951) auf einen Ankauf von dessen Schriftensammlung geeinigt.

Die Sammlung mit Erstveröffentlichungen Goethes hatte der Leipziger Büchersammler Goldschmidt vor seiner Flucht aus Deutschland weit unter Wert veräußern müssen. Es ist einer der größten Fälle von NS-Raubgut in deutschen Bibliotheken.

Cornelius Obonya hört als Salzburger Jedermann auf

Cornelius Obonya hat genug vom „Jedermann“: Nach vier Spielzeiten in der Titelpartie des Hofmannsthal-Klassikers wird der 47-Jährige seine Rolle zurücklegen. „Das ist meine letzte Saison“, unterstrich der Schauspieler heute in einem Pressegespräch in Salzburg.

Mehr dazu in orf.at/salzburgerfestspiele

Viel Jubel für die neue Buhlschaft

Die gestrige Premiere des „Jedermann“ wurde mit viel Jubel aufgenommen. Vor allem der Auftritt der neuen „Buhlschaft“, gespielt von Miriam Fussenegger, war mit Spannung erwartet worden. Wegen Schlechtwetters musste die Vorstellung vom Domplatz ins Festspielhaus verlegt werden.

Mehr dazu in salzburg.ORF.at

Ben Affleck wird „Batman“-Regisseur und Hauptdarsteller

Oscar-Preisträger Ben Affleck (43) lässt sich erneut auf „Batman“ ein, in doppelter Funktion: als Hauptdarsteller und als Regisseur. Das Studio Warner Bros. präsentierte Affleck gestern auf der Comic-Con-Filmmesse in San Diego als den Star des geplanten Solofilms rund um die Comic-Fledermaus.

Die Doppelrolle sei beängstigend, aber auch aufregend, sagte der Schauspieler nach Angaben des Branchenportals „Entertainment Weekly“. Auf Twitter postete er das Logo des neuen Films. Der Drehtermin ist noch nicht bekannt.

Affleck war in diesem Jahr als Batman in dem Comicabenteuer „Batman v Superman: Dawn of Justice“ zu sehen. Auch in „Justice League“ (Kinostart November 2017) spielt er an der Seite von Superman und Wonder Woman erneut den Helden im Fledermauskostüm.

Der angekündigte Batman-Film wäre Afflecks fünfte Regiearbeit nach „Gone Baby Gone“, „The Town“, „Argo“ und dem kürzlich abgedrehten Thriller „Live by Night“.

„Blair Witch“-Horror wird fortgesetzt

Zum dritten Mal will Hollywood die Kinozuschauer mit „Blair Witch“ zum Gruseln bringen. Das Studio Lionsgate hat jetzt den ersten Trailer für den Horrorstreifen bei der Comicon-Filmmesse im kalifornischen San Diego vorgestellt. Der Film mit dem ursprünglichen Titel „The Woods“ soll nun als „Blair Witch“ Mitte September in den USA und im Oktober in Österreich starten.

1999 hatten zwei Jungregisseure mit dem billig gedrehten Horrorfilm „The Blair Witch Project“ einen Überraschungshit geliefert, der weltweit knapp 250 Mio. Dollar einspielte. Der als Dokumentardrama gedrehte Gruselfilm zeigte angeblich authentische Aufnahmen von Studenten im US-Bundesstaat Maryland, die in einem Wald eine Doku über die Legende der Blair-Hexe drehen wollten. Doch dann verschwinden die Studenten spurlos, nur ihr verwackeltes Filmmaterial wird gefunden. Im Jahr 2000 wurde die Hexenjagd mit „Book of Shadows: Blair Witch 2“ fortgesetzt.

Der dritte Teil unter der Regie von Adam Wingard spielt 20 Jahre nach dem mysteriösen Verschwinden der Hobbyfilmer in dem Horror-Wald, als sich eine Gruppe Studenten erneut auf die Suche macht.

Science

Der Mönch, der das Sodawasser erfand

Je heißer die Temperaturen, umso ausgiebiger prickelt es in den Getränkegläsern. Wo das Sodawasser eigentlich herkommt, wissen aber nur die wenigsten. Das Sprudeln mit der Siphonflasche ist eine Erfindung des ungarischen Benediktiners Anyos Jedlik. Reich wurde er damit nicht. Wissenschaftliche Bekanntheit erlangte der Mönch später vor allem durch seine frühen Forschungen im Bereich der Elektrizität. Und ob Sodawasser nun gesund ist oder nicht, darüber scheiden sich bis heute die Geister.

Mehr dazu in Mönch mit Erfindergeist

Lifestyle